Nachgeholt − Juni/Juli/August 2016: Und die NZZ …

… macht jetzt auch Lifestyle, Filmfestivals, Quizze und so.

René Zeller setzt seinen Zweihänder demnächst bei der «Weltwoche» ein. Seine Nachfolge als «NZZ»-Inlandchef übernimmt Michael Schoenenberger, der das Blatt vor weniger als einem Jahr verlassen hat.

Und die Druckvorstufe der NZZ-Mediengruppe wird künftig in St. Gallen zentralisiert, die Anzeigenproduktion an einen Drittanbieter ausgelagert. «Von der Zentralisierung der Druckvorstufe sind bei den LZ Medien in Luzern sechs und bei den Tagblatt Medien in St. Gallen neun Mitarbeitende in Form einer Frühpensionierung oder Entlassung betroffen.» (Medienmitteilung)

Update, 25. September 2016:

Update, 10. Oktober 2016:

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Nachgeholt − Juni/August/September 2016: Bericht des Bundesrats zum Service public

Unter dem anmutigen Titel «Bericht zur Überprüfung der Definition und der Leistungen des Service public der SRG unter Berücksichtigung der privaten elektronischen Medien» (PDF) gelangt der Bundesrat zum Schluss, «dass sich für unsere von sprachlicher und kultureller Verschiedenartigkeit geprägte direkte Demokratie das bestehende Modell mit der SRG als grosser, in allen Sprachregionen verankerter Anbieterin bewährt hat und dieses den Service public in hoher Qualität gewährleistet».

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats ist mit dem Bundesratsbericht nicht zufrieden und will die SRG u.a. gleichsam zum Staatssender machen, indem sie vorschlägt, dass das Parlament künftig eine «Rahmenkonzession» und der Bundesrat die «Betriebskonzession» der SRG festlegen soll.

Referate und Panel-Diskussionen anlässlich der «Service-public-Konferenz» des Verbands Schweizer Medien vom 7. September 2016 (Zusammenfassungen):

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Nachgeholt − August 2016: Presserat ohne Verlegergeld

Der Verband Schweizer Tamedien pfeift offenbar aus dem letzten Loch und streicht deshalb die Beiträge an Economiesuisse, Arbeitgeberverband, Lauterkeitskommission und Presserat.

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Nachgeholt − August 2016: Verband Schweizer (Ta)medien: Pietro Supino soll auf Hanspeter Lebrument folgen

Hanspeter Lebrument gibt das Präsidentenamt des Schweizer Verlegerverbands, aka Verband Schweizer Tamedien, nach 13 Jahren ab. Seine Nachfolge soll Tamedia-VR-Präsident Pietro Supino übernehmen.

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Nachgeholt − August 2016: Christoph Blocher soll eine Sonntagszeitung lancieren wollen − oder auch nicht

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Nachgeholt − Juli 2016: Jean-Michel Cina wird SRG-Präsident

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Nachgeholt − Juli 2016: Tamedia expandiert nach Österreich

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Nachgeholt − April 2016: Vom Pfeifen auf die redaktionelle Unabhängigkeit

Markus Somm, seines Zeichens … Sie wissen schon, zeigt Verständnis für Werbeboykotte, und Hanspeter Lebrument, Noch-Chef der Schweizer Verleger, findet, dass «eine saubere Trennung zwischen dem Werbemarkt und dem redaktionellen Teil einer Zeitung» viel schwieriger geworden sei «als vor zwanzig Jahren, als es die finanzielle Lage erlaubte, die redaktionelle Unabhängigkeit über alles zu stellen».

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Ein analoger Beirat für die digitale Zukunft der NZZ-Mediengruppe?

Die NZZ-Mediengruppe will digital vorwärtsmachen. Da kann ein «Beirat» sicher nicht schaden − erst recht nicht einer mit dem pensionierten «NZZ»-Feuilletonchef Martin Meyer an der Spitze und dem Ex-«NZZ»-Wirtschaftschef Gerhard Schwarz als weiterem Mitglied. Denn schliesslich wird das Gremium den NZZ-Verwaltungsrat «in Fragen der publizistischen Qualität sowie der digitalen Transformation» beraten, wie Unternehmenssprecherin Myriam Käser gegenüber «persoenlich.com» erklärt. Das Gremium soll aus bis zu fünf externen Personen «mit ausgewiesener publizistischer oder digitaler Expertise» bestehen (nicht «und/oder», sondern nur «oder»!). Drei Sitze sind also noch zu vergeben.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

S. dazu auch:

Update, 28. Juni 2016: NZZ erweitert publizistischen Beirat («NZZ»):

«Unter der Leitung des früheren NZZ-Feuilletonchefs Martin Meyer gehören dem publizistischen Beirat neu folgende externe Expertinnen und Experten an: der Chefredaktor von Spiegel Online Florian Harms, die frühere FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber, die Professorin für Medieninnovationen Lucy Küng sowie der frühere, langjährige NZZ-Ressortleiter und Direktor der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse Gerhard Schwarz. Der Verwaltungsrat ist im Gremium vertreten durch die Mitglieder Carolina Müller-Möhl und Christoph Schmid.»

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«Es gilt die Unschuldsvermutung»

Von Balz Bruppacher

Was hat die Kritik am Schweizer Luftwaffenchef mit den «Panama Papers» zu tun? Von Beidem wissen wir dank Indiskretionen. Was die journalistische Aufbereitung ebenso schwierig macht wie die Rezeption durch das Publikum.
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