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	<title>Kommentare für Medienspiegel.ch</title>
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	<description>DIE MEDIEN IM SPIEGEL DER MEDIEN</description>
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		<title>Kommentar zu «Neue Bircher Zeitung» von Martin Hitz</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003519.html#comment-6113</link>
		<dc:creator>Martin Hitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:14:01 +0000</pubDate>
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		<description>Eigentlich müsste es sogar &quot;Biircher Beitung&quot; heissen. Bist Du noch nie so angeschrieben worden? Ich vor mehr als zehn Jahren schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich müsste es sogar &#8220;Biircher Beitung&#8221; heissen. Bist Du noch nie so angeschrieben worden? Ich vor mehr als zehn Jahren schon.</p>
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		<title>Kommentar zu «Neue Bircher Zeitung» von Peter Hogenkamp</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003519.html#comment-6112</link>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:04:52 +0000</pubDate>
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		<description>Finde ich einen Top-Post! Nur nichts einreden lassen von Relevanzaposteln.

Müsste aber dann «Biircher» heissen, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Finde ich einen Top-Post! Nur nichts einreden lassen von Relevanzaposteln.</p>
<p>Müsste aber dann «Biircher» heissen, oder?</p>
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		<title>Kommentar zu Einheitsmedienvielfalt von Ugugu</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003540.html#comment-6109</link>
		<dc:creator>Ugugu</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 13:00:39 +0000</pubDate>
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		<description>@DennisBlum: Die «Süddeutsche» ist leider nach jahrelangen Kahlschlägen auch nur noch das Skelett seiner selbst. Als wöchentliches Exilblatt bietet sich nach wie vor die «Zeit» an. Allerdings finde ich unterdessen, sie sollte vorsichtig sein, die mageren (auf den Umfang, nicht den Inhalt bezogen) fünf, sechs Schweiz-Seiten nicht zu aggressiv zu vermarkten. Wenn ich die Landesfahne auf der Frontseite meiner Zeitung sehen will, kann ich mir auch die «Schweizerzeit» (würg) abonnieren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@DennisBlum: Die «Süddeutsche» ist leider nach jahrelangen Kahlschlägen auch nur noch das Skelett seiner selbst. Als wöchentliches Exilblatt bietet sich nach wie vor die «Zeit» an. Allerdings finde ich unterdessen, sie sollte vorsichtig sein, die mageren (auf den Umfang, nicht den Inhalt bezogen) fünf, sechs Schweiz-Seiten nicht zu aggressiv zu vermarkten. Wenn ich die Landesfahne auf der Frontseite meiner Zeitung sehen will, kann ich mir auch die «Schweizerzeit» (würg) abonnieren&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Einheitsmedienvielfalt von Dennis Blum</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003540.html#comment-6108</link>
		<dc:creator>Dennis Blum</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 08:18:05 +0000</pubDate>
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		<description>Eine traurige Bilanz, Herr Ugugu. Ich kann Ihren Phantomschmerz nachfühlen, sträubte ich mich doch wegen vergleichbarer Sozialisation lange, mein «20+5 Minuten»-Tagi-Abonnement zu künden. Bei der verblochten NZZ ist mir das schon viel leichter gefallen. Doch jetzt habe ich ein neues Problem: Ich möchte durchaus eine Tageszeitung abonniert haben. Aber welche kommt aus Sicht der Ausgewogenheit, des Handwerks und der Vernunft noch in Frage? Gibts möglicherweise gute Erfahrungen mit dem «Bund»? Oder soll ich meine Newsbedürfnisse vollends online abdecken und dafür die «Süddeutsche» posten? Schrecklich, wenn man auch noch zum intellektuellen Einkaufstouristen und Vaterlandsverräter wird, mais quoi faire?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine traurige Bilanz, Herr Ugugu. Ich kann Ihren Phantomschmerz nachfühlen, sträubte ich mich doch wegen vergleichbarer Sozialisation lange, mein «20+5 Minuten»-Tagi-Abonnement zu künden. Bei der verblochten NZZ ist mir das schon viel leichter gefallen. Doch jetzt habe ich ein neues Problem: Ich möchte durchaus eine Tageszeitung abonniert haben. Aber welche kommt aus Sicht der Ausgewogenheit, des Handwerks und der Vernunft noch in Frage? Gibts möglicherweise gute Erfahrungen mit dem «Bund»? Oder soll ich meine Newsbedürfnisse vollends online abdecken und dafür die «Süddeutsche» posten? Schrecklich, wenn man auch noch zum intellektuellen Einkaufstouristen und Vaterlandsverräter wird, mais quoi faire?</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu «Neue Bircher Zeitung» von Thomas Läubli</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003519.html#comment-6107</link>
		<dc:creator>Thomas Läubli</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 15:05:10 +0000</pubDate>
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		<description>Manchmal kann auch ein Freud&#039;scher Verschreiber vieles entlarven: «Bircher» steht bekanntlich für Diät, leichte Kost und Ballaststoffe - auf die Zeitung bezogen: hin zu Enter- und Infotainment sowie vermehrtem Meinungsjournalismus, welcher dem gut zahlenden Kernpublikum mittels ultraliberalem Sektierertum die Verdauung anregen möge...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal kann auch ein Freud&#8217;scher Verschreiber vieles entlarven: «Bircher» steht bekanntlich für Diät, leichte Kost und Ballaststoffe &#8211; auf die Zeitung bezogen: hin zu Enter- und Infotainment sowie vermehrtem Meinungsjournalismus, welcher dem gut zahlenden Kernpublikum mittels ultraliberalem Sektierertum die Verdauung anregen möge&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu «Neue Bircher Zeitung» von Martin Hitz</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003519.html#comment-6104</link>
		<dc:creator>Martin Hitz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 19:55:28 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Suess,

gerne verweise ich Sie dazu auf Fred Davids Kolumnen - z.B. auf &lt;a href=&quot;http://www.medienspiegel.ch/archives/003394.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;diese&lt;/a&gt;.

Und das mit dem Fraktur-Typo war vielleicht etwas zu &quot;insiderisch&quot;. Aber das hier ist schliesslich &lt;strong&gt;mein&lt;/strong&gt; Blog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Suess,</p>
<p>gerne verweise ich Sie dazu auf Fred Davids Kolumnen &#8211; z.B. auf <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/003394.html" rel="nofollow">diese</a>.</p>
<p>Und das mit dem Fraktur-Typo war vielleicht etwas zu &#8220;insiderisch&#8221;. Aber das hier ist schliesslich <strong>mein</strong> Blog.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu «Neue Bircher Zeitung» von Viktor Suess</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003519.html#comment-6103</link>
		<dc:creator>Viktor Suess</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 19:37:22 +0000</pubDate>
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		<description>Wie süss, ein Tippfehler. Und wie sieht es mit einem Kommentar zu den richtigen Problemen der NZZ aus? Ich sag nur: Hummler - Rechtsrutsch - Abokündigungen. Niemand verlangt von Ihnen, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen, Herr Hitz. Aber no comment wäre dann immer noch besser als Fraktur-Typos, nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie süss, ein Tippfehler. Und wie sieht es mit einem Kommentar zu den richtigen Problemen der NZZ aus? Ich sag nur: Hummler &#8211; Rechtsrutsch &#8211; Abokündigungen. Niemand verlangt von Ihnen, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen, Herr Hitz. Aber no comment wäre dann immer noch besser als Fraktur-Typos, nicht?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Spekulation: 4 Mio. Franken für Bezahlangebote von «NZZ Online» von Peter Hogenkamp</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003365.html#comment-6102</link>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 12:51:48 +0000</pubDate>
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		<description>Shit, wollte die drei noch durch eine zwei ersetzen, weil ich dann doch zwei Punkte zusammengezogen habe. Ja nun. &quot;Ehemaliger Internet-Berater will bei der NZZ mit Zahlschranke Geld verdienen, kann aber nicht mal bis drei zählen.&quot; Ein Fall für U.K.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Shit, wollte die drei noch durch eine zwei ersetzen, weil ich dann doch zwei Punkte zusammengezogen habe. Ja nun. &#8220;Ehemaliger Internet-Berater will bei der NZZ mit Zahlschranke Geld verdienen, kann aber nicht mal bis drei zählen.&#8221; Ein Fall für U.K.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Spekulation: 4 Mio. Franken für Bezahlangebote von «NZZ Online» von Peter Hogenkamp</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003365.html#comment-6101</link>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 12:50:00 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Martin, spannende Art zu rechnen. Wir haben es anders gemacht, aber das hier mit Interesse zur Kenntnis genommen. 

Du bist nicht böse, wenn ich nicht sage, was wir in den Businessplan geschrieben haben, oder? Ich kann aber trotzdem drei Sachen sagen:

1. Ich gehe davon aus, dass der Umsatz mit Online-Werbung noch auf Jahre hinaus die Paywall-Erträge übersteigen wird. U.a. sollte man darauf achten, dass der Traffic sich möglichst gar nicht, und wenn, dann nur irrelevant für den Werbemarkt, verringert. Das hat einige Konsequenzen für die Ausgestaltung der Paywall.

2. Man sollte diese Erträge nicht isoliert sehen. Wir haben Print-Abonnenten (Zahl sinkend, wie überall), wir haben E-Paper-Abonnenten (stark steigend, Mitte Januar wurde von unserem CEO an der Dreikönigstagung die Zahl von rund 7600 &quot;E-Paper-Solo&quot;-Abos genannt). In diese Landschaft wird sich das neue Paywall-Abo einfügen. Ich sehe für eine erste Phase eher Print-Abonnenten (derzeitige und ehemalige) als Zielgruppe für das Paywall-Abo. Es ist meiner Meinung nach deutlich wahrscheinlicher, einen ehemaligen Zeitungsabonnenten für ein digitales Abo wiederzugewinnen, als einen Gelegenheitssurfer in einen zahlenden Digital-Abonnenten zu konvertieren. Deswegen ja auch «metered»: Die meisten Gelegenheitssurfer werden die Paywall nie zu Gesicht bekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Martin, spannende Art zu rechnen. Wir haben es anders gemacht, aber das hier mit Interesse zur Kenntnis genommen. </p>
<p>Du bist nicht böse, wenn ich nicht sage, was wir in den Businessplan geschrieben haben, oder? Ich kann aber trotzdem drei Sachen sagen:</p>
<p>1. Ich gehe davon aus, dass der Umsatz mit Online-Werbung noch auf Jahre hinaus die Paywall-Erträge übersteigen wird. U.a. sollte man darauf achten, dass der Traffic sich möglichst gar nicht, und wenn, dann nur irrelevant für den Werbemarkt, verringert. Das hat einige Konsequenzen für die Ausgestaltung der Paywall.</p>
<p>2. Man sollte diese Erträge nicht isoliert sehen. Wir haben Print-Abonnenten (Zahl sinkend, wie überall), wir haben E-Paper-Abonnenten (stark steigend, Mitte Januar wurde von unserem CEO an der Dreikönigstagung die Zahl von rund 7600 &#8220;E-Paper-Solo&#8221;-Abos genannt). In diese Landschaft wird sich das neue Paywall-Abo einfügen. Ich sehe für eine erste Phase eher Print-Abonnenten (derzeitige und ehemalige) als Zielgruppe für das Paywall-Abo. Es ist meiner Meinung nach deutlich wahrscheinlicher, einen ehemaligen Zeitungsabonnenten für ein digitales Abo wiederzugewinnen, als einen Gelegenheitssurfer in einen zahlenden Digital-Abonnenten zu konvertieren. Deswegen ja auch «metered»: Die meisten Gelegenheitssurfer werden die Paywall nie zu Gesicht bekommen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Ich bin mit Amerika nicht im Krieg! von Fred David</title>
		<link>http://www.medienspiegel.ch/archives/003394.html#comment-6100</link>
		<dc:creator>Fred David</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:47:01 +0000</pubDate>
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		<description>@)Hanspeter : Ja, der Kleinstaat geraet eben schnell in Schwierigkeiten, wenn er ueber Jahrzehnte hinweg Unrecht einfach fuer Recht erklaert hat. Irgendwann raecht sich das eben. Der sprichwoertliche Krug samt Brunnen...

Staatliche und gewerbliche Beihilfe zum Steuerbetrug ist Unrecht und steht im Widerspruch zur eigenen Verfassung. Dazu braucht man nicht Jurist zu sein. Im Gegenteil, fuer diese Erkenntnis braucht man lediglich ein sehr, sehr durchschnittlich entwickeltes Rechtsempfinden. 

Der Schweizer Staat verhaelt sich laecherlich (und das heisst: Man kann ihn nur bedingt ernst nehmen; im Ausland ist das inzwischen vielerorts Gemeinwissen, drum wird die Schweiz als Staat ja zunehmend entsprechend behandelt), wenn er auf der einen Seite mit allen moeglichen gesetzlichen Kniffen Steuerbetrug erleichtert und aktiv foerdert, auf der andern Seite die eigenen Buerger zur Steuerehrlichkeit anhaelt.

Es ist eine grandiose PR-Leistung, den offensichtlichen Unsinn, man brauche Unrecht nur fuer Recht zu erklaeren, dann glaubten am Ende alle, es sei Gottesgesetz, einem an sich nicht unitelligenten Volk dermassen nachhaltig aufzuoktroieren, dass das ueber Generationen nachgebetet wird. Es wird Zeit, mit diesem fuer die Demokratie schaedlichen Unsinn endlich aufzuhoeren.

Das geht nur, wenn die Medien sich endlich dazu aufraffen, detailliert zu schildern, was da hinter der schoenen, basisdemokratischen Kulisse ohne jede wirkliche demokratische Kontrolle tatsaechlich ablaeuft.

@) Geschaetzter Herr van der Geest: Ihr Argument, andere Off-shore-Plaetze trieben es ja noch viel bunter als die Schweiz, kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein - auch wenn ich Wermuth durchaus mag, aber nur fluessig und schluessig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@)Hanspeter : Ja, der Kleinstaat geraet eben schnell in Schwierigkeiten, wenn er ueber Jahrzehnte hinweg Unrecht einfach fuer Recht erklaert hat. Irgendwann raecht sich das eben. Der sprichwoertliche Krug samt Brunnen&#8230;</p>
<p>Staatliche und gewerbliche Beihilfe zum Steuerbetrug ist Unrecht und steht im Widerspruch zur eigenen Verfassung. Dazu braucht man nicht Jurist zu sein. Im Gegenteil, fuer diese Erkenntnis braucht man lediglich ein sehr, sehr durchschnittlich entwickeltes Rechtsempfinden. </p>
<p>Der Schweizer Staat verhaelt sich laecherlich (und das heisst: Man kann ihn nur bedingt ernst nehmen; im Ausland ist das inzwischen vielerorts Gemeinwissen, drum wird die Schweiz als Staat ja zunehmend entsprechend behandelt), wenn er auf der einen Seite mit allen moeglichen gesetzlichen Kniffen Steuerbetrug erleichtert und aktiv foerdert, auf der andern Seite die eigenen Buerger zur Steuerehrlichkeit anhaelt.</p>
<p>Es ist eine grandiose PR-Leistung, den offensichtlichen Unsinn, man brauche Unrecht nur fuer Recht zu erklaeren, dann glaubten am Ende alle, es sei Gottesgesetz, einem an sich nicht unitelligenten Volk dermassen nachhaltig aufzuoktroieren, dass das ueber Generationen nachgebetet wird. Es wird Zeit, mit diesem fuer die Demokratie schaedlichen Unsinn endlich aufzuhoeren.</p>
<p>Das geht nur, wenn die Medien sich endlich dazu aufraffen, detailliert zu schildern, was da hinter der schoenen, basisdemokratischen Kulisse ohne jede wirkliche demokratische Kontrolle tatsaechlich ablaeuft.</p>
<p>@) Geschaetzter Herr van der Geest: Ihr Argument, andere Off-shore-Plaetze trieben es ja noch viel bunter als die Schweiz, kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein &#8211; auch wenn ich Wermuth durchaus mag, aber nur fluessig und schluessig.</p>
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