Archiv der Kategorie: Mediensatz

Panini-Bildchen-Demokratie

Ich will ja nicht übertreiben, aber die Medien ignorieren die wichtigste politische Weichenstellung der kommenden vier Jahre: als spielte es keine Rolle, ob die Schweiz eine bürgerlich dominierte Mitte-Rechts(aussen) oder eine bürgerlich dominierte Mitte-Links-Regierung erhält.

von Ugugu | Bemerkungen (1)

Ignorante Ablenkungsmanöver

Wenn es für den maroden intellektuellen Zustand der Schweizer Medien überhaupt noch eines endgültigen Beweises bedurft hätte, dann hat ihn das Wahljahr 2015 geliefert. Keine Zeitung, kein Onlineportal, kein TV- oder Radio-Sender verfügte über die publizistische Geistesgegenwart, den inhaltsleeren Wahlkampf … Weiterlesen

von Christof Moser | Bemerkungen (15)

Überwürzt

Unter Vertretern der schreibenden Zunft, schreibt René Scheu, sei es verpönt, sich politisch zu outen. Das hat was. Es gilt auch für mich. Ich oute mich ungern, weil ich meistens gar nicht genau weiss, als was ich mich outen sollte. … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (1)

Medien und der Comment im Nationalratssaal

Sind Blogger Journalisten oder nicht? Und wenn sie es sind, haben sie dann Anspruch auf privilegierten Zugang «für Medienschaffende» zur kleinen Tribüne wenige Meter über dem Nationalratssaal? Unterstehen sie dann aber auch den Pflichten, die im «Merkblatt für Medienschaffende im … Weiterlesen

von Peter Studer | Bemerkungen (4)

Asylchaos und Völkerwanderung

Mit Wörtern gewinnt man Kriege und Wahlen. Churchill siegte im zweiten Weltkrieg mit «Blut, Mühsal, Tränen und Schweiss». Der Kampfbegriff dieses Sommers heisst: «Asylchaos». Mit ihm will die SVP im Oktober auf über 30 Prozent Wähleranteil kommen.

von Edgar Schuler | Bemerkungen (0)

Wie umgehen mit Schein-Mutigen?

Der Luzerner Regierungsrat und Sozialdirektor Guido Graf (CVP) hat in der ersten Augustwoche einen Brief an Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga geschrieben und diesen auf der Website des Kantons veröffentlicht (PDF). Er sorgte damit für nationale Schlagzeilen und erntete in den sozialen … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (0)

«Economist» – bitte bleib wie Du bist!

Lieber «Economist», zuerst bin ich erschrocken, als ich letzte Woche las, dass der britische Medien- und Bildungskonzern Pearson Dich verkaufen will. Denn Du bist meine liebste Zeitung – seit vielen Jahren.

von Peter Studer | Bemerkungen (0)

«Zimmi» in Nöten

Das ist ein gefundenes Fressen für den Mann, den die «Basler Zeitung» zum «wichtigsten Medienkritiker der Schweiz» gekrönt hat: Der Auslandredaktor eines bekannten Wochenblatts wird des Plagiats überführt, gleich in mehreren Fällen. Und der Chefredaktor gibt sich schmallippig zum Skandal … Weiterlesen

von Edgar Schuler | Bemerkungen (5)

Sleeping with the enemy

«Digital News Initiative» heisst das Google-Programm, das den europäischen Verlagen 150 Millionen Euro zur Förderung von digitalem Journalismus anbietet. Bemerkenswert ist, wie jede Kritik an dieser Initiative als vorgestrig abqualifiziert wird. Dabei ist die Frage berechtigt: Kauft Google den kritischen … Weiterlesen

von Christof Moser | Bemerkungen (6)

Begriffsverwirrung um die Volksabstimmung zum Radio- und TV-Inkasso

Eigentlich gehe es am 14. Juni bei der vom Gewerbeverband mit einem Referendum erzwungen Volksabstimmung nur um eine zeitgemässe Modernisierung des Gebühreninkassos, hat die Hamburger «Zeit» jüngst erstaunt festgestellt. Und doch habe sich das Vorgeplänkel gegen den Schluss hin zu … Weiterlesen

von Peter Studer | Bemerkungen (2)