Archiv der Kategorie: Mediensatz

Voglio una donna!

In Federico Fellinis «Amarcord» schreit der Onkel, der auf einen Baum geklettert ist, seine verzweifelte Sehnsucht in die Welt hinaus: «Voglio una donna!» Er tut es mit der Inbrunst, mit der heute Frauen nach Frauen verlangen, auch im Journalismus. Nur … Weiterlesen

von Daniel Weber | Bemerkungen (15)

Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Am Rande der «Schweizer Journalist»-Preisverleihung fragte mich «Watson»-Chef Hansi Voigt, ob ich seinem Portal immer noch «feindlich» gesinnt sei. Das ist ein Missverständnis: Ich war und bin «Watson» gegenüber nicht «feindlich» eingestellt, sondern kritisch. Aus Gründen, die längst nicht nur … Weiterlesen

von Christof Moser | Bemerkungen (8)

Anstand

Kurt Imhof forderte von den Medien immer wieder, sich an den bürgerlichen Prinzipien der Höflichkeit und des Anstands zu orientieren. Nicht alles, was erlaubt ist, sei auch gut. Seine Gegner waren wohl deshalb so zahlreich. Ideologisch argumentierende Wortführer nehmen sich … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (2)

Fairness in den Medien gab zu reden – einiges blieb offen

Fairness – ein aus dem britischen Fussball übernommenes Buzz-Wort, das die von Medien geplagten VIPs einfordern und Medienleute gerne einzuhalten behaupten. Dem Thema widmete sich vor kurzem der im Auditorium Maximum der ETH etwas vollmundig als Communication Summit 2015 ausgerufene … Weiterlesen

von Peter Studer | Bemerkungen (1)

Der Lazarus-Effekt

Eva Weissenberger ist für die Medienwelt, was der Quastenflosser für das Tierreich ist: eine Spezies, die man längst ausgestorben geglaubt hatte, dann aber überraschend wieder auftauchte. Weissenberger ist Chefredaktorin einer Zeitung, die ihre Auflage steigert – die gedruckte und die … Weiterlesen

von Edgar Schuler | Bemerkungen (1)

Multiple Choice a gogo

Die Universität Freiburg hat herausgefunden (PDF), dass sich die Schweizer Journalistinnen und Journalisten in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen. Schuld daran sei der zunehmende Druck auf die Arbeitsbedingungen. Dies schränke die Freiheit der Berichterstattung ein; es bleibe kaum noch Zeit für … Weiterlesen

von Andrea Masüger | Bemerkungen (5)

Der dünne Firnis der Zivilisation

Leider war ein solcher Anschlag zu erwarten, und − noch schlimmer − wir müssen mit weiteren Anschlägen rechnen. Erstens wurde «Charlie Hebdo» seit der Publikation der Mohammed-Karikaturen wiederholt bedroht und war auch bereits Ziel eines Anschlags gewesen; zweitens dienen blasphemische … Weiterlesen

von Kurt Imhof | Bemerkungen (20)

Mentalitätswandel

Die NZZ-Leitung wollte vieles ändern. Und sie glaubte sogar, einen Plan und ein Ziel zu haben. «Wenn ich unsere Situation vergleiche mit anderen Industrien, ist der nötige Mentalitätswandel die grösste Hürde», sagte Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod im Interview mit der «Finanz … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (11)

Todesbilder: Das Bundesgericht ist liberaler als der Presserat

Letzte Woche hat das Bundesgericht in einem Urteil seine Praxis über die unbewilligte Abbildung von Toten in Massenmedien bestätigt: rechtswidrig nur, wenn die Umstände oder die Drastik des Bildes der Toten auf eine Persönlichkeitsverletzung schliessen lassen. Es ging um den … Weiterlesen

von Peter Studer | Bemerkungen (0)

Ausgedruckt

Böse Vorahnungen haben einen Vorteil. Sie gehen garantiert in Erfüllung – es ist nur eine Frage der Zeit. Das gilt auch für das Schicksal der NZZ-Druckerei in Schlieren.

von Edgar Schuler | Bemerkungen (0)