Archiv der Kategorie: Mediensatz

Keine Sex-, sondern eine Medienaffäre

Die sogenannte Zuger Sexaffäre ist ein Lehrstück: darüber, was mieser Journalismus anrichten kann. Mieser, d.h. schlampiger, zynischer, tendenziöser, vorurteilsvoller, allzu schnell urteilender, gleichgültiger, zu- und überspitzender Journalismus kommt in den besten Häusern vor. Er ist das Gegenteil von dem, was … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (18)

Klagemauern der Schweizer Medien – ein erwünschter Führer

Ein Vierteljahrhundert Medienombudsstellen in der Schweiz – das feierten zwei Pioniere im Ombudsbereich an einem Juni-Wochenende in Bern. Sie hatten eine Reihe praktizierender Medienethik-Verantwortlicher versammelt, die in knappen Referaten aufzeigten, wie breit der Gedanke des Medienombudswesens in der Schweiz verankert … Weiterlesen

von Peter Studer | Bemerkungen (0)

Die Sache mit der Empörung

Dies gelesen in der Ankündigung eines Auftritts von Andreas Thiel: «Political Correctness ist ein Synonym für Humorlosigkeit. Denn das Gegenteil von Humor ist nicht Ernst, sondern die Empörung.» Und dies gedacht: So viel Selbstironie und Witz hätte ich Thiel nicht … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (0)

Die entzauberte «Republik»

Es war die radikalste Entzauberung eines smarten Startups, seit Donald Trump Präsident wurde. Der höchst lückenhafte Fernsehauftritt von Christof Moser, Mitgründer der künftigen Online-Zeitung «Republik», entlarvte so gnadenlos dessen aufgeplustertes Marketing wie ein Tweet von Trump dessen Inkompetenz.

von Edgar Schuler | Bemerkungen (6)

Qualität in den Medien – Tamedia macht einen Schritt vorwärts

Dieser Text samt Titel hat eine kurze Vorgeschichte: Im September 2016 hat der Verein Medienqualität Schweiz – dem der Schreibende als einfaches Mitglied angehört – die aufwendig gestaltete Studie MQR-16 (s. auch hier) veröffentlicht, der ein demokratietheoretisches Qualitätsverständnis zugrunde liegt: … Weiterlesen

von Peter Studer | Bemerkungen (0)

Die ungleichen Vettern – «Sonntagszeitung» und «Tages-Anzeiger»

Am letzten Sonntag hat die «Sonntagszeitung» aus dem Haus Tamedia eine hundertseitige Beilage zu ihrem dreissigjährigen Geburtstag publiziert. Die Entstehung der «Sonntagszeitung» hatte ich als damaliger Chefredaktor des «Tages-Anzeigers» von der Seitenlinie aus mitverfolgt. Und wenn Fridolin Luchsinger, der erste … Weiterlesen

von Peter Studer | Bemerkungen (0)

Das Weiche besiegt das Harte

Die «Arena» zum Thema «Trumps Krieg» ist bös missraten. Warum? Darüber lohnt sich nachzudenken. Die Antwort ist aber vermutlich ganz einfach: Arena-Moderator Jonas Projer wollte zu viel. Er wollte Daniele Ganser als Verschwörungstheoretiker entlarven, statt es dem Publikum zu überlassen, … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (0)

Glücksfall Trump

Man stelle sich vor, Hillary Clinton hätte die Wahl gewonnen. Grau in grau würden die Verlautbarungen der US-Präsidentin ausfallen, grau in grau würden die Medien darüber berichten. Und jetzt das. Donald Trump zündet von Tag eins im Amt an ein … Weiterlesen

von Daniel Weber | Bemerkungen (1)

«NZZ» mit neuem Kommentar-Regime

Letzte Woche wunderten sich «NZZ»-Leser – Konkurrenzredaktionen eingeschlossen: Eine offiziöse Mitteilung der Redaktion sagte: «Heute werden wir die Kommentarspalte auf NZZ.ch bei den meisten Artikeln deaktivieren. Stattdesssen tauscht sich jede Woche ein Autor unter seinem Artikel mit den Lesern aus. … Weiterlesen

von Peter Studer | Bemerkungen (0)

Trump-Versteher

Wie wichtig sind Leitartikel? Wichtig genug, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen, weil sie die Richtung einer Zeitung ein Stück weit vorgeben. Im vorliegenden Fall trifft das glücklicherweise nicht gänzlich zu. Die «NZZ» berichtet zum Thema Trump ausführlich, kritisch und vielfältig. … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (3)