Archiv des Autors: Hanspeter Spörri

Ungutes in der «NZZ»

Von Hanspeter Spörri Ein kurzes 1800-Zeichen-Artikelchen (online nicht frei zugänglich) von U.Sd. in der Montags-«NZZ» über Helmut Schmidts Rede am SPD-Parteitag, drei Abschnitte, der letzte lautet so: «Schmidt wurde bejubelt, wie er stets bejubelt wird. Der Altkanzler geniesst das Privileg … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (19)

Plädoyer für Abrüstung

Laut einer ersten Reaktion von Ringier-Sprecher Edi Estermann hat es sich um eine «normale Berichterstattung» gehandelt. Später einigte man sich beim «Blick» offenbar darauf, das eigene Tun als «hart aber fair» zu bezeichnen. Peter Studer, der Mann mit Augenmass bei … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (7)

Das Joch des Besten

Von Schawinski-Bashing halte ich nichts. Das ist – auch wenn Roger Schawinski es selber ebenfalls so sieht – meistens Neid. Und von Schawinski halte ich eigentlich viel. Das hat vor allem einen Grund: Ich begegnete früher oft Kolleginnen und Kollegen, … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (4)

Keine Zeit

Dass sich die Zeiten von Zeit zu Zeit ändern, weiss man spätestens seit Bob Dylan. Es scheinen sich aber nun nicht einfach nur die Zeiten zu ändern, nicht nur die Ausprägungen des Zeitgeistes, wie beispielsweise Zeitungen und Zeitschriften. Die Zeit … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (17)

Vielleicht darf er – aber er sollte nicht

Von Hanspeter Spörri Das Bakom prüft, ob Filippo Leutenegger auf SAT1 eine Politarena moderieren darf oder ob die Sendung unerlaubte politische Werbung oder Schleichwerbung enthält, die das Radio- und Fernsehgesetz verbietet. Eine juristische Frage wird also geklärt – soweit sie … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (57)

Den Beruf zum Hobby gemacht

Der in St.Gallen lehrende Soziologe Franz Schultheis beschreibt eine gesellschaftliche Entwicklung, die für einen guten Teil der arbeitenden Bevölkerung hoch frustrierend sei: Die Ökonomisierung aller Berufsfelder. Fachleute, die bisher den Ton angaben, würden entmachtet. Die Führungskompetenz gehe an berufsfremde Manager … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (13)

Great Pretenders

Zur Berufsethik des Zeitungsgewerbes gehöre es, nie den Eindruck zu erwecken, als ob es sich um Arbeit handle. Ich habe das einst in einem von Ernest Hemingways Romanen gelesen. Der Satz ist mir in Erinnerung geblieben; er passt zu den … Weiterlesen

von Hanspeter Spörri | Bemerkungen (2)