Sweet Native Advertising auf Tagesanzeiger.ch

Unter dem Titel «sweet home» wird auf der Website des «Tages-Anzeigers» ja eifrig lifestylegebloggt − heute zum Beispiel zu Rezepten für «Gerichte, die in der Pfanne serviert werden». Und da man für Gerichte, die in der Pfanne serviert werden, auch eine Pfanne braucht, wird am Ende des Blogeintrags gleich auch noch eine solche angepriesen:
sweet-home_Pfanne

Und als ob das nicht genug wäre, folgt auch noch der Hinweis auf ein «Neues Food-Magazin», das «jeweils der regionalen Sonntagspresse bei[liegt]» und von Manor Food herausgegeben wird, das laut Tagesanzeiger.ch zu den «wichtigsten Lebensmittelgeschäften der Schweiz» gehört. Und weiter:

«Die sympathischen Geschäfte wirken ein wenig wie mediterrane Markthallen. Sie bieten nicht nur eine grosse Auswahl an Hausgemachtem und Regionalem, sondern auch Fisch, Fleisch, Käse, Gemüse und Früchte von ausgewählten Produzenten aus dem In- und Ausland.»

Native Advertising? Vermutlich schon – eine entsprechende Deklaration sucht man jedoch vergebens (oder habe ich etwas übersehen?).

von Martin Hitz | Kategorie: Sparschwein

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