Ein analoger Beirat für die digitale Zukunft der NZZ-Mediengruppe?

Die NZZ-Mediengruppe will digital vorwärtsmachen. Da kann ein «Beirat» sicher nicht schaden − erst recht nicht einer mit dem pensionierten «NZZ»-Feuilletonchef Martin Meyer an der Spitze und dem Ex-«NZZ»-Wirtschaftschef Gerhard Schwarz als weiterem Mitglied. Denn schliesslich wird das Gremium den NZZ-Verwaltungsrat «in Fragen der publizistischen Qualität sowie der digitalen Transformation» beraten, wie Unternehmenssprecherin Myriam Käser gegenüber «persoenlich.com» erklärt. Das Gremium soll aus bis zu fünf externen Personen «mit ausgewiesener publizistischer oder digitaler Expertise» bestehen (nicht «und/oder», sondern nur «oder»!). Drei Sitze sind also noch zu vergeben.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

S. dazu auch:

Update, 28. Juni 2016: NZZ erweitert publizistischen Beirat («NZZ»):

«Unter der Leitung des früheren NZZ-Feuilletonchefs Martin Meyer gehören dem publizistischen Beirat neu folgende externe Expertinnen und Experten an: der Chefredaktor von Spiegel Online Florian Harms, die frühere FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber, die Professorin für Medieninnovationen Lucy Küng sowie der frühere, langjährige NZZ-Ressortleiter und Direktor der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse Gerhard Schwarz. Der Verwaltungsrat ist im Gremium vertreten durch die Mitglieder Carolina Müller-Möhl und Christoph Schmid.»

von Martin Hitz | Kategorie: Medienschau

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