Ein Hors-sol-Chefredaktor für die NZZ-Regionalmedien

Die Regionalmedien der NZZ-Mediengruppe erhalten einen Super-Chefredaktor. Pascal Hollenstein, derzeit noch stellvertretender Chefredaktor der «NZZ am Sonntag», wird als «Leiter Publizistik» künftig den Redaktionen von «St. Galler Tagblatt», «Neuer Luzerner Zeitung», «Thurgauer Zeitung» und «Zuger Zeitung» vorstehen und dort «in einer ersten Phase schwerpunktmässig die überregionalen Ressorts sowie die Zusammenarbeitsprojekte zwischen den Redaktionen in der Zentral- und Ostschweiz leiten», wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Die derzeitigen Chefredaktoren von «St. Galler Tagblatt» und «Neuer Luzerner Zeitung», Philipp Landmark und Thomas Bornhauser, ziehen sich «im Zuge der Neuorganisation» von ihren Ämtern zurück. Nach ihren Nachfolgern, die hauptsächlich für die Regionalberichterstattung der jeweiligen Blätter verantwortlich sein werden, wird gesucht.

Siehe dazu auch:

Update, 18. Februar 2016:

Update, 3. März 2016:

von Martin Hitz | Kategorie: Sparschwein

2 Bemerkungen zu «Ein Hors-sol-Chefredaktor für die NZZ-Regionalmedien»

  1. Vater Fritschi:

    Aufschlussreich ist das folgende Interview:

    http://www.persoenlich.com/medien/der-kunftige-chefredaktor-hat-einfach-weniger-zu-melden

    Wird auch auf Zentralplus ausführlich diskutiert, mit zutreffenden Worten wie “Lokal-Chefredaktor” und so. Für mich klingt das verdächtig nach “Geschlossenheit” und Kandare. Weiss der Geier, was sich die NZZ von enthaupteten Redaktionen verspricht. Vielleicht glaubt sie schon selbst an das rechtsnationale Märchen von den links unterwanderten Medien, das “bürgerliche Antworten” usw. verlange. Den elektrischen Fachbegriff aus den 1930er Jahren wollen wir jetzt lieber nicht verwenden.

  2. Pingback: Die «NZZ» holt ihre Inlandkorrespondenten heim | Medienspiegel.ch

Bemerkung anbringen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *