Ignorante Ablenkungsmanöver

Wenn es für den maroden intellektuellen Zustand der Schweizer Medien überhaupt noch eines endgültigen Beweises bedurft hätte, dann hat ihn das Wahljahr 2015 geliefert. Keine Zeitung, kein Onlineportal, kein TV- oder Radio-Sender verfügte über die publizistische Geistesgegenwart, den inhaltsleeren Wahlkampf mit eigenen Akzenten zu befeuern. Medial sind wir inzwischen eine deutsche Kolonie.

In keinem anderen, mir bekannten Land Europas können die politischen Parteien derart ungestört von kritisch-medialer Begleitung die wichtigen Zukunftsfragen im Wahlkampf aus dem öffentlichen Diskurs wegdrücken. Den Takt geben nicht die Journalistinnen und Journalisten als Vertreter der Öffentlichkeit vor, sondern die Politikerinnen und Politiker selber – hin und wieder übersteuert von ausländischen Aktualitäten wie dem Super-GAU in Japan 2011 oder der Flüchtlingskrise 2015. Wenn SP-Präsident Christian Levrat nicht über Flüchtlinge und Asylpolitik reden will, dann muss er auch nicht. Wenn der Zürcher SVP-Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt kein Bekenntnis zur Menschenrechtskonvention abgeben will, dann zwingt ihn auch kein Medium dazu und keines zieht Konsequenzen daraus.

«Es war lächerlich», sagt Germanist Peter von Matt, Autor des grandiosen, tief in die Abgründe der Schweizer Seele blickenden Werks «Das Kalb vor der Gotthardpost» in einem SRF-Interview über den Wahlkampf: «Die Zeitungen bestanden ja nur aus Abstimmungsprognosen, als ob jemanden solche Spekulationen interessieren würden. Als ob sie sonst nichts zu schreiben gewusst hätten. Ich habe noch nie ein solches Cabaret erlebt. Man hat das Unangenehme ausgeblendet.» In seiner Antwort auf die Nachfrage – warum? – bringt von Matt die ganze mediale Misere dann auf den Punkt: «Man hätte sonst Stellung beziehen müssen. Es gibt ein Gesetz, das besagt, dass mit der Wahrheit keine Stimmen zu machen sind. Man hätte hier mit der Wahrheit der Situation und der Wahrheit der drohenden und auch kommenden Gefahren operieren müssen.» Die Schweizer Medien haben im Wahlkampf die Propaganda der Parteien verstärkt, anstatt sie mit unangenehmen Wahrheiten herauszufordern. PR statt Journalismus – diese traurige Tatsache hat sich inzwischen tief in den öffentlichen Diskurs hineingefressen.

Und so ist es denn leider auch kein Zufall, dass der mit Abstand wichtigste Beitrag zum Zustand der Schweiz im Wahljahr 2015 in einer deutschen Zeitung erschienen ist: Der Essay «Die Schweiz ist des Wahnsinns – ein Warnruf» von Schriftsteller Lukas Bärfuss in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Darauf gab es in Schweizer Medien genau eine bedenkenswerte Replik: «Im Wahrheitsrausch» von Oxford-Professor Oliver Zimmer.

Alles andere: erbärmliche Oberflächlichkeit und Ablenkungsmanöver durch Ignoranz.

Den Höhepunkt setzte «Tages-Anzeiger»-Kulturchef Guido Kalberer, der «sich nicht zu schade» war (wie die «FAZ» süffisant bemerkte), in atemberaubender, nicht für möglich gehaltener Kleingeistigkeit eine kleinkrämerische Buchhaltung über Bärfuss‘ angebliche Fehler zu eröffnen – ohne dabei auch nur mit einem einzigen Satz auf die Kritik am eigenen Medienkonzern (fortgeschrittene publizistische Verwirrung durch Sparwahn sowie die Abschöpfung von einer Milliarde Schweizer Franken von den Redaktionen zu den Aktionären) einzugehen. Auf die Kritik an der Käuflichkeit des öffentlichen Diskurses in der Schweiz und der daraus resultierenden Scheindebatten, die Lukas Bärfuss mit Furor gegen die «Weltwoche», die «Basler Zeitung», den «Schweizer Monat», die «NZZ» und das Kulturmagazin «Du» vorbrachte, ging keiner der direkt angesprochenen Gegenredner ein – weder «Weltwoche»-Chef und SVP-Nationalrat Roger Köppel (der stattdessen eine zeitlose, intellektuell dürftige Lobrede auf das Schweizer System hielt) noch die Journalisten bei der blocherschen «Basler Zeitung», weder der «Schweizer Monat»-Chefredaktor und künftige «NZZ»-Feuilletonchef René Scheu noch «NZZ»-Literaturkritiker Roman Bucheli, der auch noch eine bemerkenswerte Pirouette drehte. «Du»-Chefredaktor Oliver Prange liess sich auf «persönlich.com» zitieren, er wolle sich «mit dieser Polemik lieber nicht weiter befassen», womit er seine einst stolze Kulturzeitschrift gleich selbst definitiv abmurkste. Treffend stellt die «WOZ» zum Repliken-Reigen fest: «Der Essay von Bärfuss funktioniert wie ein Rorschachtest: Sag mir, was du daraus herausliest, und ich sage dir, wer du bist.»

Zu den Eigentümlichkeiten der Schweiz gehört die unfreiwillige Tragik, dass die Reaktionen auf vorgebrachte Kritik die Kritiker in ihrer Kritik jeweils um ein Vielfaches bestätigen. Unvergessen, was los war, als der langjährige «NZZ am Sonntag»-Journalist Christoph Plate 2013 in einem Essay zu seinem Abschied aus der Schweiz «die geistige Enge, die vielen Vorschriften, den latenten Antisemitismus und die Ausländerfeindlichkeit» beklagte – der Chauvinismus, der ihm dann selbst aus dem linksliberalen Milieu entgegenschlug, übertraf die schlimmsten Erwartungen und führte brutal vor Augen, dass dieses Land namens Schweiz zwar zu den globalisiertesten Ländern der Welt gehört, mental aber den Sprung aus seiner agrarischen Vergangenheit bei Weitem noch nicht geschafft hat.

Und so bleibt denjenigen, die an weitläufigen Diskursen interessiert sind, nichts anderes übrig als überaus dankbar zu sein, dass wir, die ach so betont souveränen Eidgenossen, intellektuell inzwischen von unseren deutschen Nachbarn kolonialisiert werden. Wenn es für den maroden intellektuellen Zustand der Schweizer Medienbranche noch einen Beweis brauchte, dann hat ihn die «FAZ» mit diesem publizistischen Nachschlag geliefert: «Streit um die Schweiz: Dieser Versuchsballon stinkt zum Himmel». Darin steht alles aufgeschrieben, was die Schweizer Publizistik nicht hinbekommen hat – weder in den langen Wochen des Wahlkampfs noch in der kurzen Woche nach Bärfuss’ Essay. Es ist das geistige Armutszeugnis eines reichen Landes.

Christof Moser ist Bundeshauskorrespondent und Medienkritiker der Zeitung «Schweiz am Sonntag» sowie Redaktionsleitungsmitglied der unabhängigen Informationsplattform «Infosperber».

von Christof Moser | Kategorie: Mediensatz

15 Bemerkungen zu «Ignorante Ablenkungsmanöver»

  1. leider alles wahr. ein jammer.

  2. Schnelli Karl:

    Wohltuend, dass es doch noch freidenkende, echte und mutige Jouralisten gibt, die es wagen gegen den Mainstream anzukämpfen!

  3. Ruoff:

    Brillant. Danke!

  4. Alex Schneider:

    Der rhetorische Rundumschlag von Lukas Bärfuss kommt dem eines Wutbürgers am Stammtisch nahe. Ist Populismus doch nicht so schlimm wie immer moniert wird?

    • Er ist offenbar nicht schlimm, denn statt den Wutbürger mit Argumenten zu entkräften, befeuern ihn die Medien von BaZ bis 20Minuten geradezu durch Pseudo-Information und rechten Gesinnungsjournalismus. Wenn Sie Herrn Bärfuss auch zu den Wutbürgern zählen, so hat er erstens – neben seinen Emotionen – auch eine inhaltliche Botschaft, auf die man eingehen könnte, und zweitens hiesse, den Wutbürger ernst nehmen, auf ihn einzugehen.

  5. Frank Hofmann:

    Unverständlich, dass man sich mit solch unerheblichen, intellektuell dürftigen Rundumschlägen à la B. mehr als eine halbe Minute befasst. Der Mann ist ziemlich bildungsfern, gibt sich als Literat (weiss er, was eine Metapher ist?), obwohl ihm die Gabe des Schreibens fehlt. Über seine analytischen Fähigkeiten breitet man aus Höflichkeit den Mantel des Schweigens aus. Ihn im selben Satz mit Frisch und Dürrenmatt zu nennen, ist nichts als eine Beleidigung Letzterer. Öffnen wir die Grenzen, schliessen wir uns der EU an und schaffen wir die direkte Demokratie ab, verbieten wir die Weltwoche und die BaZ, am besten gleich noch die NZZ, dann wird er bestimmt ein ganz Lieber.

    • Sie wollen also wissen, was Bildungsferne, Literatur und analytische Fähigkeiten sind? Ausgerechnet jemand, dem offensichtlich entgangen ist, dass die heutigen Medien vom Grosskapital und von Marktmächten gekauft sind? Ihre Absicht hinter dem Kommentar ist offensichtlich einzig und allein, uns Bärfussianer lächerlich zu machen und den Mantel des Schweigens auszubreiten. Auch den Dreyfusisten hat schliesslich die Geschichte recht gegeben.

      • Frank Hofmann:

        Ja, die Medien sind an allem schuld, in der Schweiz, in Schweden, in Finnland und neuerdings auch in Polen. Berlussons, Blochinskis, überall. Gerade Sie und Ihre Kreise, inkl. wirtshaus- und SP-nahe Schriftsteller aus dem Dreieck Olten-Bern-Solothurn, kanzeln doch SVP-Wähler als bildungsferne, rechtsextreme Dumpfbacken ab, die sich von Blocher kaufen lassen.

        • Es ist interessant, was Sie mir im Eifer des Gefechts alles unterstellen. Aber wollen Sie leugnen, dass die Flüchtlingsfrage die europäischen Medien dominiert? Wollen Sie leugnen, dass die SVP auf Social Media bei bildungsfernen Schichten auf Stimmenfang gegangen ist? Wollen Sie leugnen, dass mit Jean-Luc Addor ein SVPler in den Nationalrat gewählt wurde, der zur Ermordung von Albanern aufgerufen hat? Wollen Sie leugnen, dass die Weltwoche und Herr Köppel von rechtskonservativen Grosskapitalisten ausgehalten wird? Wollen Sie leugnen, dass man nach dem gescheiterten Herrn Somm bei der NZZ wenigstens den Ideologiebolzen René Scheu und einen Chefredaktor, der den Rechtsrutsch der Politik leugnet, durchgebracht hat? Wollen Sie leugnen, dass die Onlineforen der Gratiszeitungen von Like- und Schreibwerkstätten beherrscht werden, die uns die richtige Meinung eintrichtern?

          • Frank Hofmann:

            Die AZ-Mediengruppe haben Sie uns unterschlagen. Mit Absicht, um dem Autor des obenstehenden Artikels nicht auch noch ans Bein zu pinkeln? Woher kommt Ihr Problem mit der Weltwoche, die ja (angeblich) sowieso niemand liest? Bizarre Logik! – 9 Jahre Volksschule, anschl. Eisenleger, Tabakbauer und Gärtner, kurzes Praktikum in linkem Buchladen, anschl. selbstdeklarierter Schriftsteller (Wikipedia). Wär’s ein Rechter, würden Sie ihn als bildungsfern bezeichnen. – Wüten Sie weiter.

  6. Skepdicker:

    Mir scheint eher, dass die Bärfussianer (warum nicht gleich Stauffenbergianer?) vom Grosskapital gekauft sind.

    Erstens beklagt Grossinquisitor B. den unpatriotischen Einkaufstourismus. Hierbei handelt es sich ökonomisch gesehen um eine Erhöhung der Konsumentenrente bzw. Reduktion der Produzentenrente (wobei netto die Wohlfahrt steigt!). Die Bärfussianer fallen auf den Lobbyismus der Detailhändler herein, weil in dieser Frage die Gewerkschaften Seite an Seite mit Migros und Coop marschieren. Linksnationale Isolationisten verbrüdern sich mit dem Grosskapital gegen die Konsumenten.

    Zweitens wird behauptet, dass der Franken zu stark sei. Abgesehen davon, dass die SNB aus gutem Grund unabhängig von der Politik ist: Ist dem wirklich so? Man kann hier durchaus geteilter Meinung sein. Fakt ist aber, dass die Schweiz seit Jahren mehr exportiert als importiert. Anders als die Koalition aus Stammtisch, Exportindustrie und Gewerkschaften behauptet, sind Aussenhandelsüberschüsse kein Selbstzweck. Schon in der Berufsschule lernt man, dass ein „aussenwirtschaftliches Gleichgewicht“ (im Schnitt: Exporte = Importe) angestrebt werden sollte. Wer dies nicht anerkennt, sollte niemals mehr mit dem Finger auf Deutschland zeigen (oder die Analysen linker Ökonomen wie Flassbeck oder Krugman der Eurokrise loben). Die Schweiz ist ein Mini-Deutschland. Wenn ein Land mehr exportiert als importiert, dann spart es gesamtwirtschaftlich. Anders gesagt: Die Handelspartner verschulden sich gegenüber dem Überschussland, das „zu wenig konsumiert“.

    Drittens beklagt Bärfuss, dass die Schweiz je nach ausgewähltem Zeitraum zu den OECD-Ländern mit dem tiefsten BIP-Wachstum gehört. Dies ist völlig richtig. Nur: Heisst das jetzt, dass Bärfuss ein Verfechter des Wirtschaftswachstums ist? War da nicht auch gelegentlich die Forderung nach Nullwachstum? Heute ist Wachstum gut. Morgen ist Wachstum böse. Übermorgen ist Wachstum wieder gut… Etwas Kohärenz, bitte! (Wer Wirtschaftswachstum böse findet, sollte sich gelegentlich Gedanken darüber machen, ob diese Haltung kompatibel mit hohen Zinsen auf PK-Vermögen und Reallohnerhöhungen ist.)

    „Hundert Tage“ ist dennoch ein wunderbares Buch. Und es gab schon dümmere Texte als denjenigen von Bärfuss, die mehr Gegenwind erzeugten.

    • Texte können manchmal dumm erscheinen, wenn man sie nicht richtig versteht. Erstens hat Bärfuss in seinem Essay über neue, innovative Geschäftsmodelle gesprochen und verfährt in diesem Abschnitt rein deskriptiv. Die Bewertung, die man dem Schaden der Schweizer Volkswirtschaft zuspricht, liegt daher im Auge des Betrachters, die von rechts eben lauten würde, dass das Verhalten der Einkaufstouristen unpatriotisch ist. Zweitens sagt Bärfuss nicht, dass der Franken zu stark ist. Er schreibt etwas über die (nach seiner Meinung) falsche Reaktion der ökonomischen Elite. Drittens outet sich Bärfuss in seinem Text nicht als ein Verfechter des Wirtschaftswachstum, sondern er moniert wiederum die einseitige Reaktion der Arbeitgeber zulasten des Arbeitnehmers darauf. Die Bringschuld liegt daher beim Skeptiker, der uns belehren könnte, wie man denn in unserem Land Wirtschaftswachstum garantiert, wenn man die Löhne immer mehr kürzt, gleichzeitig aber im Ausland billig einkauft, und wenn Verlängerungen der Arbeitszeit ökonomisch ohnehin nichts bringen.

      • Skepdicker:

        «Die Bringschuld liegt daher beim Skeptiker, der uns belehren könnte, wie man denn in unserem Land Wirtschaftswachstum garantiert, wenn man die Löhne immer mehr kürzt, gleichzeitig aber im Ausland billig einkauft, und wenn Verlängerungen der Arbeitszeit ökonomisch ohnehin nichts bringen.»

        Die Löhne werden «nicht immer mehr gekürzt», im Gegenteil:
        http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/key/lohnentwicklung/nominal_und_real.html

        Und nochmals zum Einkaufstourismus:
        Peter Müller kauft jährlich einen Massanzug. Für einen Massanzug würde er maximal CHF 2’500 zahlen (=Zahlungsbereitschaft). Im Jahr 2014 kaufte er den Massanzug bei der Schneiderei Tell & Söhne in Zwergenwil für CHF 1’500. Der Schneiderei entstanden durch den Massanzug CHF 800 zusätzliche Kosten (=Grenzkosten).

        Konsumentenrente (Zahlungsbereitschaft minus Preis):
        CHF 2’500 – CHF 1’500 = CHF 1’000

        Produzentenrente (Preis minus Grenzkosten):
        CHF 1’500 – CHF 800 = CHF 700

        Volkswirtschaftlicher Gewinn der Transaktion (Konsumentenrente + Produzentenrente):
        CHF 1’000 + CHF 700 = CHF 1’700

        Im Jahr 2015 entdeckt der unpatriotische Herr Müller einen Online-Shop für Massanzüge. Er bestellt dort für CHF 500.

        Konsumentenrente (Zahlungsbereitschaft minus Preis):
        CHF 2’500 – CHF 500 = CHF 2’000

        Produzentenrente (Preis minus Grenzkosten):
        CHF 0 (in der Schweiz)

        Volkswirtschaftlicher Gewinn der Transaktion (Konsumentenrente + Produzentenrente):
        CHF 2’000 + CHF 0 = CHF 2’000

        Die Schneiderei Tell & Söhne lässt durch unkritische Journalisten verlauten: «Skandal! Herr Müller hat der Volkswirtschaft einen Schaden von CHF 1’500 zugefügt.»

        Der Ökonom denkt: «Blödsinn! Erstens ist der Schneiderei nicht nur der Kaufpreis von CHF 1’500 entgangen, sondern auch die Grenzkosten von CHF 800. Der Schaden für die Schneiderei beträgt also CHF 700. Da diesem Schaden von CHF 700 ein Gewinn (für Herrn Müller) von CHF 1’000 gegenübersteht, profitiert die CH-Volkswirtschaft insgesamt.»

        Herr Müller denkt: «Toll, ich habe CHF 1’000 gespart, die ich für andere Dinge ausgeben kann.»

    • Christof Moser:

      Die erste gute, inhaltliche Auseinandersetzung!

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