Medien-Paralleluniversum

Die Medienwelt ist eine Art Paralleluniversum. Es gleicht unserem Alltagskosmos. Aber einige Naturgesetze sind ausser Kraft gesetzt. Fast mühelos erreicht man schwindelerregende Höhen, wenn die Boulevard-Booster gezündet werden. Und wird also ganz ohne Lizenz und fast ohne eigenes Zutun zur schwerelosen Astronautin, die strahlend aus der Umlaufbahn grüsst. Träume erfüllen sich über Nacht.

In den Weiten dieses Universums lauern aber auch die furchtlosen Aufklärer. Sie verfolgen die Raketenstarts mit Argwohn und richten ihre Strahlenkanonen gegen prominent gewordene Spatzen. Die Getroffene wird augenblicklich wieder in den Alltagskosmos katapultiert, sieht sich als Hochstaplerin verunglimpft, bricht in Tränen aus, findet sich in einem Albtraum ohne Ausweg.

Dafür grüsst dann der Strahlenkanonier preisgekrönt aus der Umlaufbahn. Er wird zum Helden erklärt, der sich nicht habe blenden lassen und der Sache auf den Grund gegangen sei.

Aber dann stellt sich heraus, dass der damit prominent gewordene Jungjournalist berufsethisch fragwürdige Unterlassungen begangen hat. Er hat vergessen, seine Quelle zu nennen. Schon vor ihm hatte jemand die Unklarheiten benannt und war der Sache auf den Grund gegangen.

Und so landet auch der journalistische Superman wieder im Alltagskosmos. Er merkt das aber nicht sofort, sondern wehrt sich zunächst mit Gegenkritik, so, wie zuvor die Möchtegernastronautin. Aber es gelten hienieden ganz kommune Berufsregeln. Und es stehen irdische Gesetze in Kraft. Bei deren Interpretation kommt nun auch das Bundesgericht – wie zuvor schon das Bezirksgericht Zürich und das Zürcher Obergericht – zum Schluss, dass die junge Frau nicht hätte als Hochstaplerin bezeichnet werden dürfen. Denn dieser Begriff werde in der Öffentlichkeit so verstanden, «dass die dergestalt qualifizierte Person eine Lügnerin und Betrügerin sei».

Und das ist sie nicht. Sie ist nur eine intelligente, begeisterungsfähige, vielleicht auch ehrgeizige und etwas träumerische junge Frau. Sie kennt zwar die physikalischen Gesetze, ist aber nicht mit den Gepflogenheiten und Unsitten im Medienuniversum vertraut. Und so kam es, dass ihre kleinen Übertreibungen sich zu einer märchenhaften Geschichte zusammenfügten, die zu schön war, um wahr zu sein.

Und die Jury? Sie hat es vor lauter Aufklärungsbegeisterung verpasst, die Details zu beachten. Und sie hat übersehen, dass da einer mit der Strahlenkanone auf Spatzen geschossen hat, wo er doch höchstens die Wasserpistole hätte einsetzen müssen.

Hanspeter Spörri ist freier Moderator und Journalist in Teufen (Appenzell Ausserrhoden). Er arbeitete ab 1976 als Lokal-, Kultur- und Auslandredaktor verschiedener Zeitungen und eines Lokalradios. Von 2001 bis 2006 war er Chefredaktor des «Bund».

von Hanspeter Spörri | Kategorie: Mediensatz

13 Bemerkungen zu «Medien-Paralleluniversum»

  1. Fred David:

    @) Hanspeter Spörri, ich stimme dir zu. Der Vergleich mit Strahlenkanone und Wasserpistole fasst das präzis zusammen.

    Trotzdem irritiert mich die Begründung des Bundesgerichts, denn Hochstapelei für sich genommen ist kein Straftatbestand, sofern sie nicht mit Betrug oder Amtsanmassung in Zusammenhang steht. Doch weder ein Vorwurf des Betrugs noch der Amtsanmassung stehen im Raum, allein die an sich nicht strafbare Hochstapelei.

    Das Bundesgericht argumentiert hingegen,“die Bezeichnung eines Menschen als Hochstapler sei bereits für sich ehrverletzend“.

    Wenn es aber „an sich“ kein Straftatbestand ist, kann es auch nicht “ für sich“ -strafwirksam – ehrverletzend sein.

    Für mich geht diese juristische Logik nicht auf. Auch wenn sie vom Bundesgericht stammt.

  2. Fred David:

    Noch eins drauf: Wenn ich die – allein akustisch milder klingende – Formulierung verwende „sie stapelt ziemlich hoch“, ist das nach Logik des Bundesgerichts strafbar, weil es dieselben Worte und dieselbe Aussage enthält.

    Das geht nicht auf.

  3. Hanspeter Spörri:

    @Fred David: Das Beispiel zeigt, wie unterschiedlich man Worte verstehen kann. Bei mir klingt Betrug mit, wenn ich das Wort Hochstapler höre.
    Es ist sicher problematisch, wenn das Bundesgericht zur Sprachpflegerin wird.
    Anderseits funktionieren Medien immer häufiger wie Schnellgerichte. Die Höchststrafe: Der Pranger.
    Ich frage mich, wer in diesem Fall der oder die «Stärkere» ist. Meine Sympathie liegt eher auf der Seite der Schwächeren…

  4. Fred David:

    Was da alles mitklingen mag, ist ein sehr weites Feld. Bei „Saujugo“ klingt bei mir auch einiges mit, und zwar schrill, ist aber laut BG nicht ehrverletzend.

    Ein oberstes Gericht, das sich so detailliert mit Klangforschung und Sprachpflege befasst, wird sich früher oder später zwangsläufig verirren. Darf man dem erhabenen Bundesgericht ruhig unter die Nase reiben.

    Richtig ist sicher: Der Schwächere ist vorzugsweise zu schützen. Der Saujugo. Wie die Möchtegern-Astronautin.

  5. Skepdicker:

    @ Fred David: Kritik an unseren republikanischen Institutionen sollte mit Vorsicht geäussert werden, vorzugsweise erst nachdem man das Urteil gelesen und verstanden hat (man will sich ja nicht ins Fahrwasser der populistischen Verhöhner staatlicher Institutionen begeben).

    Ihre Behauptungen erweisen sich leider (oder zum Glück!) als abenteuerlich und faktenwidrig: «Saujugo» ist laut dem BG nicht nur ehrverletzend, sondern rassistisch im Sinne der Rassismusstrafnorm. «Sauausländer» sei hingegen nicht zweifelsfrei rassistisch, da der Begriff «Ausländer» nicht einer bestimmten Rasse, Ethnie oder Religion zugeordnet werden könne. Die Bezeichnung als «Sauausländer» stellt gemäss BG aber eine «primitive fremdenfeindlich motivierte Ehrverletzung» bzw. «eine Beschimpfung im Sinne von Art. 177 StGB» dar.

    Natürlich darf sich der gehobene Stammtisch über rechte Kuscheljustiz aufregen. Dem vernünftige Citoyen, der sich ja als Vormund und/oder Therapeut des Wutbürgertums versteht, würde etwas Gelassenheit dennoch nicht schlecht anstehen. Von Journalisten identifizierte «Skandalurteile» entpuppen sich erfahrungsgemäss bei der Lektüre der Urteilsbegründung als mindestens nachvollziehbar bis absolut zwingend.

  6. Hanspeter Spörri:

    Ich wäre dankbar, wenn jemand die Fleissaufgabe übernähme, die medienethisch und medienrechtlich relevanten sowie die sprachpflegerischen BG-Urteile zusammenzustellen und zusammenzufassen. Oder hat das schon jemand geleistet, und ich weiss es nicht?

  7. Fred David:

    Der Dank geht an @ Anonym-Skepdicker: Ich habe Saujugos mit Sauausländern und Drecksasylanten verwechselt, wofür ich mich in aller Form entschuldige.

    Ich werde in Zukunft nur noch über Drecksasylanten schreiben, nicht über Saujugos. Versprochen.

    Im Kopf hatte ich nämlich dieses Beispiel:

    „Handelsblatt“ 21.02.2014, 16:15 Uhr

    „Drecksasylant“ ist in der Schweiz keine Beleidigung

    „Ein Polizist beschimpft einen Algerier als „Drecksasylant“ – und kommt ungestraft davon. Das Schweizer Bundegericht befand, es sich bei der Beleidigung nicht um Diskriminierung handelt. Uno-Experten üben Kritik.“

    Ich will hier keine Diskriminierungs- bez.Rassismusdebatte eröffnen. Es geht auch nicht um angebl. „rechte Kuscheljustiz“ (Sie haben einen ausgewachsenen Rechtslinks-Tick, Anonym-Skepdicker, die Welt lässt sich nicht als Gesässgeografie erklären).

    Es geht hier drum, mal zu beleuchten, wie heikel es ist, wenn sich Gerichte zu sehr in Sprachforschung vertiefen. Und dass man das durchaus hinterfragen kann.

    Es geht auch darum, wie unterschiedlich manches in diesem Zusammenhang gewertet wird (die Vorinstanz hatte den „Drecksasylanten“, mit einer ebenfalls eingängigen Begründung, nicht durchgehen lassen).

    Journalisten stehen in einer exponierten Position. Wenn sie sich in Medien ehrenrührig äussern, wiegt das schwerer als wenn das in einem unbedachten Moment einem Passanten rausrutscht.

    Allerdings ist ein Polizist vor Publikum ebenfalls in einer sehr exponierten Position als ausführendes Organ des Staates.

    Ich finde auch, dass man diesen Dingen, wie es @) Hanspeter Spörri vorschlägt, vertieft nachgehen sollte, um mal einen Ueberblick und Vergleich in diesem subtilen Bereich der Rechtssprechung zu haben.

  8. Skepdicker:

    @ Fred David: Der von Ihnen zitierte «Handelsblatt»-Artikel ist ein hervorragendes Beispiel für oberflächliche Skandalisierung. Der Verfasser des Artikels hat das BG-Urteil offensichtlich nicht gelesen oder nicht verstanden. Nochmals (ist es so schwierig?):

    1. Es ist richtig, dass das BG «Drecksasylant» nicht für rassendiskriminierend im Sinne der Rassismusstrafnorm hält. (Analogie: Wenn ich jemandem den Schädel einschlage, dann handelt es sich dabei nicht zwingend um Mord.)

    2. Es ist falsch, dass das BG «Drecksasylant» nicht für eine Beleidigung hält.

    3. Es ist falsch, dass ein Polizist in der Schweiz ungestraft jemanden als «Drecksasylanten» titulieren darf. Es handelt sich dabei laut BG zwar nicht um Rassendiskriminierung, jedoch um eine «primitive fremdenfeindlich motivierte Ehrverletzung» bzw. «eine Beschimpfung im Sinne von Art. 177 StGB». (Analogie: Wenn ich jemandem den Schädel einschlage und nicht wegen Mord verurteilt werde, kann ich trotzdem wegen Totschlags hinter Gitter kommen.) Ihre Position, dass es sich bei Polizisten um ausführende Organe des Staates handelt, kommt auch im Urteil zur Sprache: «Der Beschwerdeführer [d.h. der Polizist, Anm. Skepdicker] tat die inkriminierten Äusserungen allerdings nicht als Privatperson im Rahmen einer Auseinandersetzung, sondern als Polizist bei Gelegenheit der Festnahme eines Tatverdächtigen. Die Äusserungen sind daher in einem besonderen Masse deplatziert und inakzeptabel. Dies betrifft indessen nicht die Frage der Tatbestandsmässigkeit im Sinne von Art. 261bis Abs. 4 erste Hälfte StGB [d.h. Rassendiskriminierung, Anm. Skepdicker], sondern das Mass des Verschuldens bei der Beschimpfung gemäss Art. 177 StGB.» Übersetzung: Wenn ein Polizist jemanden als «Drecksasylanten» beschimpft, dann hat er mit einer höheren Strafe zu rechnen als ein Privatbürger. Die Beschimpfung wird aber nicht zur Rassendiskriminierung, weil sie aus dem Mund eines Polizisten kommt.

    4. Das BG hatte lediglich zu prüfen, ob der Polizist eine Beschimpfung oder Rassendiskriminierung begangen habe. In einem Berufungsverfahren wird geprüft, ob die Vorinstanz das Recht korrekt angewendet hat.

    Fazit: Es gibt gute Argumente gegen das Urteil. Es gibt aber noch bessere Argumente dafür, Urteile, die man skandalisiert, zuerst gelesen und verstanden zu haben. Dies gilt nicht nur im «Drecksasylanten»-Fall, sondern auch im Fall Thiriet / «Hochstaplerin».

    Urteil «Drecksasylanten»-Fall:
    http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F06-02-2014-6B_715-2012

    Urteil Thiriet / «Hochstaplerin»:
    http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-04-2014-6B_8-2014

  9. Fred David:

    @) Anonym Skepdicker, Sie, immer mit Ihrer „Skandalisierung“. Sie wittern immer und überall linke Übeltäter und Dummköpfe. Der „Handelsblatt“-Artikel ist absolut nüchtern und korrekt. Genauso wie Ihre Feststellung: „Es gibt gute Argumente gegen das Urteil.“ Was zu beweisen war. Da braucht man sich nicht zu echauffieren.

  10. Skepdicker:

    @ Fred David: Stimmt, ich wittere überall linke und rechte Wutbürger (und Wutjournalisten), die sich über Urteile echauffieren, die sie nicht gelesen haben.

    Der Titel des «Handelsblatt»-Artikels lautet: «“Drecksasylant“ ist in der Schweiz keine Beleidigung». Das ist faktisch falsch, skandalisierend, emotionalisierend und nicht sachgerecht.

    Solche Unwahrheiten brennen sich selbst bei intelligenten Menschen wie bei Ihnen im Hirn ein. Sonst hätten Sie nicht folgenden faktenwidrigen Satz geschrieben: «Bei “Saujugo” klingt bei mir auch einiges mit, und zwar schrill, ist aber laut BG nicht ehrverletzend.» Das ist doppelt falsch. Laut BG handelt es sich dabei nicht nur um eine Ehrverletzung (Beschimpfung), sondern auch um Rassendiskriminierung im Sinne der Rassismusstrafnorm.

    Fazit: Solange sich Journalisten nicht ernsthaft mit den Urteilen und juristischen Details befassen, generieren sie keinen Mehrwert gegenüber einer Meinungsäusserung am Stammtisch im Rössli. Erneut kann ich sagen: Zum Glück gibt es noch die NZZ!

  11. Fred David:

    @)Anonym-Skeptdicker: Seufz. Der Titel müsste korrekt heissen: „Drecksasylant ist in der Schweiz keine Beleidigung nach Art.261″. Eine Schlagzeile ist kein Jura-Seminar. Schon im zweiten Satz im Vorspann wird erklärt, dass es wohl eine Beleidigung ist, nicht aber eine, die unter Rassendiskriminierung (Art.261) fällt. Das Ergebnis sei Straffreiheit. Punkt. Richtiger geht nicht.

    Statt rechthaberischer Korintenkackerei hätte sich aus Spörris Text, wie es sich für eine Medienplattform gehört, eine kleine Debatte ableiten lassen, die Medien wie Usern etwas bringt.

    Zum Beispiel: Wie weit kann/soll/muss ein Gericht in der Sprach- und Klanginterpretation bei journalistischen Texten gehen (Hochstaplerin / Die Dame stapelt hoch: strafbar / nicht strafbar?) ?

    Oder: Das Bundesgericht stellt fest:“Drecksasylant“ ist schwer beleidigend, aber nach Art.261 nicht strafbar, weil der direkte Bezug zu einer bestimmten Ethnie fehlt.

    Der Polizist hätte bei der Festnahme brüllen müssen: „Drecksasylant aus Algerien“ oder noch besser: „algerischer Drecksasylant“. Dann wäre es nach Art. 261 so strafbar wie Drecksjugo.

    Recht stösst bei (Gossen-)Sprache an Grenzen. Journalismus auch. Wo ist Rechtsprechung in diesem Bereich noch nachvollziehbar, wo nicht. Wo erfüllt sie noch den ursprünglichen Zweck – den Schutz des Bürgers – wo nicht mehr?

    Stattdessen verlieren wir uns hier mal wieder im Nebel von „Wutjournalisten“, alles faktisch falsch, skandalisierend, emotionalisierend und nicht sachgerecht, nix gelesen, nix, nix kapiert (die NZZ ausgenommen). Kurz: Dummes Pack!

    Ich gebe zu, jetzt werd ich wirklich emotional: Wovor haben Sie Angst? Wozu verstecken sie sich hinter diesem albernen Pseudonym? Wenn Sie in eine öffentlich Debatte auf einer Medienplattform gehen, werden sie ruhig persönlich, aber zeigen dabei gefälligst Gesicht. Schliesslich müssen selbst die dümmsten Journalisten in ihrem Beruf das auch. Mindestens das.

    Ende des emotionalen Geschäftsordnungsantrags.

  12. Skepdicker:

    @ Fred David: Der Titel hätte z.B. lauten können: «“Drecksasylant“ ist in der Schweiz nicht rassendiskriminierend». Wäre knackig und korrekt gewesen.

    Es freut mich, dass Sie dank dem kleinen Jura-Seminar mittlerweile den BG-Entscheid verstanden haben und diesen nicht mehr faktenwidrig wiedergeben. Ich werfe Journalisten, die BG-Entscheide kritisieren, die sie nicht gelesen und/oder verstanden haben, übrigens nicht Dummheit vor. Vielmehr handelt es sich dabei meines Erachtens um intellektuelle Faulheit, die mit qualitativ hochstehendem Journalismus inkompatibel ist. Eine Diskussion über die Grenzen des Rechts bezüglich Sprachenpolizei kann und soll durchaus von Nicht-Juristen und in allgemein verständlicher Sprache geführt werden. Ausgangspunkt kann aber nicht ein imaginierter BG-Entscheid sein. Die Hausaufgaben (15 Minuten Lektüre des BG-Entscheids) müssen aber schon gemacht werden, bevor man falsche Behauptungen in den Raum stellt, um das BG (eine republikanische Institution!) zu verhöhnen.

    Ich bin wirklich untröstlich, aber es ist halt leider so: Als Medienkonsument interessieren mich vornehmlich Fakten und Analysen (manchmal auch abwertend als «XY-Seminar» oder «Korint(h)enkackerei» bezeichnet), weniger die emotionalen Ausbrüche der Journalisten.

    Was ist interessanter?

    A) Empörungsartikelchen über das Sondersetting für «Carlos», die inexistente Steuerschuld der UBS oder den «Drecksasylant»-BG-Entscheid.

    B) Erklärungen dafür, warum die involvierten Fachleute das Sondersetting für «Carlos» trotz immensen Kosten für angemessen hielten bzw. halten. Warum die UBS die Verluste der vergangenen Jahre mit den aktuellen Gewinnen verrechnen darf (Verlustvorträge). Oder mit welcher Begründung das BG «Drecksjugo» für rassistisch hält, «Drecksasylant» hingegen nicht.

    Ich entscheide mich ganz klar für B). A) darf von mir aus gerne rechts neben B) unter der Bezeichnung «Kommentar» erscheinen. Sofern B) nicht völlig verzerrt wiedergegeben wird, habe ich auch nichts gegen eine Mischung aus A) und B). Das nackte A) hole ich mir hingegen lieber am Stammtisch im «Rössli» ab.

    Positive Beispiele:

    Fall «Carlos»:
    http://blog.dasmagazin.ch/2014/03/07/der-verrat/

    UBS-Verlustvorträge:
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Das-bedeutet-der-UBSSteuerausfall-fuer-Zuerich/story/12501280

    «Drecksasylant»- und «Hochstaplerin»-Entscheid:
    http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/uebersicht/warum-aufschneiderin-und-drecksjugo-ok-ist-1.18293741

    PS: «Korinthenkackerei» schreibt man mit «th».

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