NZZ Labs

Nach der «New York Times» leistet sich nun auch die «NZZ» eine Research&Development-Abteilung, «NZZ Labs» genannt:

    «Unter dem Namen ‹NZZ Labs› möchten wir Ihnen zeigen, wie wir bei der NZZ-Mediengruppe an der digitalen Zukunft arbeiten – und wir möchten Sie auch aktiv in diesen Gestaltungsprozess einbeziehen: Wir wünschen uns Ihr kritisches Feedback zu unseren Ideen.»

Unter dem Titel «Ein ‹New Media Think Tank› für die Schweizer Medien» stand vor mehr als vier Jahren an dieser Stelle geschrieben:

    «Wäre es nicht an der Zeit, auch ein paar Millionen in die Zukunft zu investieren, um nicht immer nur re-, sondern auch proaktiv handeln zu können? Zum Beispiel in eine Art Experimentierlabor für Neue Medien, wo ein Team von Inhaltsmenschen und Entwicklern mit neuen Ideen, Darstellungsformen und Technologien herumspielen kann? »

Ich bin ein bisschen neidisch, wünsche aber dennoch bzw. erst recht gutes Gelingen! Denn: «Das sind genau die Abteilungen, die bei einer Krise als erste aufgelöst werden», sagte mir vor einigen Jahren ein GL-Mitglied eines grossen Schweizer Medienkonzerns, als ich das Thema «Research Labs» ansprach.

von Martin Hitz | Kategorie: Medienschau

2 Bemerkungen zu «NZZ Labs»

  1. Peter Hogenkamp:

    Das könnte bei uns genauso sein. Also müssen wir vor der nächsten Krise irgendwas rausgefunden haben.

  2. Auch ich wünsche gutes Gelingen! Wikileaks, Openleaks – wenn die Information der Öffentlichkeit Internet-demokratisiert wird, braucht es auch wieder Journalisten, die mit den richtigen Gefässen ihre Rolle als vierte Macht im Staat und Anwalt der Bürger wahrnehmen können und diesen Geist in vertieften Recherchen pflegen.

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