2009: Schwarzes Jahr für die Schweizer Presse

Die an der Inseratestatistik der AG für Werbemedienforschung (Wemf) beteiligten Schweizer Pressetitel mussten im vergangenen Jahr einen Rückgang der Inserateeinnahmen von 20,4% auf nunmehr 1’585,7 Mio. Franken hinnehmen, wie die Wemf in einer Medienmitteilung (PDF, 667KB) bekannt gibt.

Vom Einbruch am stärksten betroffen war mit -30,1% die Kategorie der Finanz- und Wirtschaftspresse, dicht gefolgt von den Sonntagszeitungen (-29,1%).

Nur wenig besser erging es der weitaus grössten Kategorie, den Tageszeitungen (-21,6%), die – wenn ich richtig rechne – 2009 auf dem Inseratemarkt rund 250 Mio. Franken weniger umsetzten als im Jahr zuvor.

von Martin Hitz

3 Bemerkungen zu «2009: Schwarzes Jahr für die Schweizer Presse»

  1. Fred David:

    Bei diesen Zahlen rutscht einem schon fast das Herz in die Hosen, wenn man von den Erlösen dieser Branche leben muss…

    Was lässt sich über die Internetwerbung sagen, gibt es schon Vergleichszahlen?

  2. Zum Online-Werbemarkt habe ich vor einem guten Jahr hier einmal etwas zusammengebastelt.

  3. Fred David:

    @Martin: Danke für den Service!

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