Nach rund 12 Jahren gibt Andreas Durisch das Amt als Chefredaktor der «SonntagsZeitung» per Mitte 2010 ab, um «eine neue Herausforderung als Senior Partner bei der Dynamics Group, einem Dienstleister für Strategieentwicklung, Kommunikationsmanagement und Research» anzunehmen, wie es in einer Tamedia-Mitteilung heisst.
Zu den Partnern der Dynamics Group gehört übrigens auch Edwin van der Geest, seines Zeichens u.a. Mitglied des Gründungskomitees der «Freunde der NZZ».
Speaking of Edwin van der Geest:
Zwei Mal hat der Sprecher der «Freunde» bisher prompt und freundlich auf mein Kaffeesatzlesen reagiert: beim Eintrag «‹Freunde› der ‹NZZ›?», um jegliche politischen Absichten der «Interessengemeinschaft» in Abrede zu stellen, beim Post «Neue Verwaltungsräte für die NZZ-Gruppe?», um meine Vermutung, Adriano Agosti könnte von den «Freunden» als NZZ-Verwaltungsrat portiert werden, zu dementieren.
(Noch) nicht reagiert – ich habe ihn allerdings auch nicht angefragt – hat van der Gest aber auf diese Spekulation:
«Philippe Gaydoul in den NZZ-Verwaltungsrat?»
Schmöcksch de Töff?
Hallo Herr Hitz
Ich kann doch nicht immer jede Ente abschiessen, sonst verlieren wir in Genf noch unsere Mandate im NGO-Bereich …:-) Ich melde mich nur, wenn in ihrem Kandidatenkarusell Namen nun definitiv nicht passen. Herzlich, vdG
Aha, Philippe Gaydoul ist also einer, der den Freunden der NZZ nicht definitiv nicht passen würde.
Besten Dank, lieber Herr van der Geest.
Ich weiss, ich bin ein bisschen lästig, aber ich find’s halt einfach spannend.