«Dümmlichkeit im Journalismus»

Dieser Artikel von Rico Bandle, seines Zeichens «Tagesanzeiger.ch/Newsnetz-Kulturchef», habe einen «Preis für Dümmlichkeit im Journalismus» verdient, meint Medienspiegel-Leserin Anke B. Urteilen Sie selbst:

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Update: Ronnie Grob hat bereits geurteilt:

    «Gibt es eigentlich noch jemanden, der glaubt, die vormals seriöse Marke Tages-Anzeiger sei noch nicht trivialisiert? Wenn ja, bitte vortreten. So jemanden würde ich gerne kennenlernen.»
von Martin Hitz | Kategorie: Medienschau

3 Bemerkungen zu ««Dümmlichkeit im Journalismus»»

  1. Dass die vormals seriöse Marke Tages-Anzeiger nicht mehr das ist, was sie einmal war und auf Newsnetz viel Mist steht, dem stimme ich zu. Was aber genau finden die Damen und Herren so schlimm an diesem Artikel? Es ist kein herausragender Artikel, der auch nicht wirklich viel an Inhalt aufweist. Aber ich habe schon um einiges Dümmeres gelesen auf tagi.ch…

  2. Fred David:

    Als Schulaufsatz in der fünften Primarklasse ginge das noch mit „genügend“ durch. Ich bin auch dezidiert der Meinung, man sollte Autor und Text nicht schlechter machen als sie wirklich sind…

  3. Was daran schlimm ist? Zum einen ist der pubertäre Bericht eine Ermunterung für Stalker, auch mal auf eigene Faust in Spitälern das Erlebnis zu suchen. Zum andern widerspricht es der geläufigen Vorstellung von Journalismus, den Agent Provocateur zu geben und die selbst ausgelösten Reaktionen als Reportage zu verkaufen.

    Der lakonische Ton vermag nicht zu kaschieren, dass sowohl die Versuchsanordnung als auch die Ausbeute ziemlich peinlich sind.

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