Widerstand regt sich II
In einem Interview mit dem Medienmagazin «Klartext» äussert sich «Tages-Anzeiger»-Reporter Jean-Martin Büttner zu den jüngsten Ereignissen rund um sein Blatt: «Resignation bedeutet den Tod auf Raten»
In der Samstagsausgabe des «Tages-Anzeigers» haben ehemalige MitarbeiterInnen in einem Offenen Brief ihrer «Besorgnis» über den Stellenabbau beim «Tagi» Ausdruck verliehen.
Beim «Tages-Anzeiger» hat sich laut «persoenlich.com» eine Interessengemeinschaft namens «Gruppe 230» formiert, die u.a. Befürchtungen über eine «Aufspaltung der Redaktion» äussert.
Und in der DRS3-Sendung «Input» meint «Tagi»-Edelfeder Constantin Seibt zur Zeitungskrise:
- «Ich schaue mit graueren und etwas kälteren Augen in die Zukunft und überlege mir, das Rauchen doch nicht aufzugeben, da es vielleicht doch eine gute Idee wäre, in diesem Beruf etwas früher zu sterben.» (via «Klartext»-Blog)
Siehe dazu ...
- Wo liegen künftig die Kernkompetenzen des «Tages-Anzeigers»?
- Widerstand regt sich
...aber auch:
- Die Nabelschau (von Andrea Masüger)
Bemerkungen
Danke. Das ist Info compact!
Und ein gutes Beispiel, wie print und web prima zusammenspielen könnten, falls sie die Chance erkennen.
In diesem Fall fehlt freilich noch der Mut des prints, zum Thema "Tages-Anzeiger" & Anverwandte sich zu äussern. Ruhig auch mal mit einem kraftvollen Meinungsbeitrag (und am Ende mit dem Verweis: weitere Informationen im web unter....).
Mich würde schon auch noch interessieren: Was halten eigentlich die Zeitungsleser von dieser noch subkutanen Debatte? Geht ja auch um ihre Interessen. Und wie!
p.s. Sorry für das Wort "subkutan", aber es passt halt gut: "unter der Haut".
Von: Fred David am 16.06.09 11:05
Posted on 16.06.09 11:05
klar freut es mich, dass mein Beitrag Folgen hat; nicht mal zwei Tage mussten wir warten ;-)
Von: Bruder Bernhard am 18.06.09 08:35
Posted on 18.06.09 08:35