DRS what?

Nach dem Medienmagazin «Klartext» berichtete gestern Freitag auch der «Tages-Anzeiger» über DRS-interne «Misstöne wegen DRS 4 News», den Radiosender, den kaum jemand kennt.

von Martin Hitz

8 Bemerkungen zu «DRS what?»

  1. Lupe:

    für einmal keine satirische bemerkung eines satirebloggers: ich höre fast nur noch drs4-news. finde den sender super.

    bezüglich bekanntheit: staunte auch, dass man auf der drs-homepage den 4.sender zuerst fast suchen muss. warum wird der nicht in die aufreihung der anderen aufgenommen?

  2. Lars L:

    @lupe: weil ein seiten-relaunch bevorsteht

  3. Inhaltlich überzeugt der Sender. “Natürliche Fluktuation” ist nach meiner Erfahrung immer die Low-Budget-Ausrede unfähiger Chefs. Nur keine eigenen Fehler zugeben. Bravo, Herr Matter.

  4. gis:

    Das Leben ist kein Ponyhof. Das merkt man nun (endlich) auch beim Staatsfunk. Ich bin ja sowas von betroffen.

    Ach ja, DRS4 find ich übrigens gut.

  5. Das Wort “Staatsfunk” ist hier falsch am Platz! Das dürfte klar sein! (Wieso dieser SVP-Jargon?)
    Als langjähriges Mitglied einer der regionalen Genossenschaften kann ich das nicht unwidersprochen lassen!
    Allerdings ist das Wort “Privatfunk” für die anderen Sender dann nicht mehr irreführend…

  6. Anonym:

    “Staatsfunk” ist doch nicht fehl am Platz. DRS 4 ist nun einmal ein staatlicher Radiosender. Was gibt es daran zu kritisieren?

    Zu DRS 4: Gibt es Hörerzahlen? Bislang hatten es Radiosender, die nicht per UKW zu empfangen waren, bekanntlich sehr schwer.

  7. Fabrizio:

    Ich finde den Sender sehr gut.

  8. alexandra:

    Weshalb «SVP-Jargon»? Staatsfunk ist Staatsfunk. Abgesehen davon liegen selbst Blödmänner bisweilen nicht völlig daneben.

    Bezeichnenderweise heisst die Genossenschafts-Kampagne mitreden.ch und nicht mitbestimmen.ch. Mitbestimmung von unten bzw. von mir als Genossenschafter? Ach was. Und die Qualität ist ja soo viel besser als beim Privatfunk… Das Regionaljournal tönt heute nicht mehr wesentlich anders als die Nachrichten im Lokalradio, die Nachrichten werden ebenfalls in oft bedenklich schlechtem Hochdeutsch vorgetragen – und fürs sorgfältige Formulieren fehlt offenbar fast überall die Zeit. So ist in den Nachrichten zu hören, ein Unternehmen habe «zugemacht» – und eigenartigerweise wird geschriebenes Verwaltungsdeutsch bei DRS für schöne Sprechsprache gehalten: «Die Unternehmer, welche erfolgreich sind…» Welche, welcher, welches? Das ist sogar geschrieben von vorgestern. Aber gesprochen? Soviel zur Qualität beim Staatsfunk und im Paradebereich NEWS. Daran ändert auch die Service-Public-Propagandamaschine nichts. Was an DRS4 gut sein soll, auch dies ist mir eigentlich ein Rätsel. Für mich ist DRS immer mehr Radio zum Abschalten, da weiche ich lieber auf deutsche Sender aus.

Bemerkung anbringen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Sie können folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>