«FT.com», die Website der «Financial Times», werkelt am Geschäftsmodell herum. Seit Mitte Oktober sind vormals kostenpflichtige Inhalte für die User frei zugänglich. Mit dem als «third way» bezeichneten Vorgehen erhofft sich die «FT» nicht zuletzt mehr «incoming» Links – vermutlich auch von Websites aus «nicht-journalistischem Umfeld» wie zum Beispiel Weblogs
(s. dazu diesen Eintrag auf «hogenkamp.com»).
Noch kann man sich in London aber nicht zu einer vollständigen Öffnung des Internetangebots durchringen:

Pro Monat können nämlich nur fünf Artikel ohne Registrierungshürde aufgerufen werden. Diese Zahl lässt sich zwar durch eine einfache Gratis-Registrierung auf monatlich 30 erhöhen. Wer mehr will, bezahlt aber nach wie vor eine Jahresgebühr von £ 119 … es sei denn, er steuert den Artikel über eine Google-Suche an:
- «The Financial Times will allow users following a link from Google to access one FT.com story without affecting their quota of free stories or requiring registration.» (via «Press Gazette»)
A very complex business model, indeed, das vermutlich nur so lange Bestand haben wird, bis Rupert Murdoch die Kostenpflicht für die Online-Ausgabe des «Wall Street Journals» aufhebt (s. dazu hier).
Der Bö. von heute schrieb zwar schon damals (anlässlich des BlogCamps, an dem Du auch noch teilnahmst), ich wolle mich demnächst in “Hogencamp” umbenennen – aber noch hab ich’s nicht vollzogen.
Sorry Mister! Habe Deinen Namen nun klammheimlich und hoffentlich korrekt eingedeutscht