Alles neu bei «NZZ Online»

Nun ist er aufgeschaltet, der neue Auftritt von «NZZ Online». Herzliche Gratulation!

P.S.: Hier, hier und hier gibt’s auch noch ein wenig Geschichte.

PPS: Noch wollen die Vor-Relaunch-Links nicht so recht. Ob es sich nun wohl rächt, dass vom Medienspiegel aus meist auf das Druckformat von «NZZ Online» verwiesen wurde?

PPPS: «NZZ Online»-Dossiers sind übrigens wieder frei zugänglich!!!

PPPPS (oder was auch immer): Nun müssen vor allem die Print-Kollegen der «NZZ»-Onliner nur noch die «Ten Principles for Washington Post Journalism on the Web» internalisieren (via «Washington City Paper»):

  1. The Washington Post is an online source of local, national and international news and information. We serve local, national and international audiences on the Web.
  2. We will be prepared to publish Washington Post journalism online 24/7. Web users expect to see news as it happens. If they do not find it on our site they will go elsewhere.
  3. We will publish most scoops and other exclusives when they are ready, which often will be online.
  4. The originality and added value of Post journalism distinguishes us on the Web. We will emphasize enterprise, analysis, criticism and investigations in our online journalism.
  5. Post journalism published online has the same value as journalism published in the newspaper. We embrace chats, blogs and multimedia presentations as contributions to our journalism.
  6. Accuracy, fairness and transparency are as important online as on the printed page. Post journalism in either medium should meet those standards.
  7. We recognize and support the central role of opinion, personality and reader-generated content on the Web. But reporters and editors should not express personal opinions unless they would be allowed in the newspaper, such as in criticism or columns.
  8. The newsroom will respond to the rhythms of the Web as ably and responsibly as we do to the rhythms of the printed newspaper. Our deadline schedules, newsroom structures and forms of journalism will evolve to meet the possibilities of the Web.
  9. Newsroom employees will receive training appropriate to their roles in producing online journalism.
  10. Publishing our journalism on the Web should make us more open to change what we publish in the printed newspaper. There is no meaningful division at The Post between „old media“ and „new media.“
von Martin Hitz | Kategorie: Medienschau

10 Bemerkungen zu «Alles neu bei «NZZ Online»»

  1. mds:

    Eigentlich alles wie gehabt, nicht? Fehlerhaftes (X)HTML, hässliche URLs, tote Links und Web 0.9 mit Frames … angesichts der vielen Fehler wäre ein BETA-Hinweis angebracht gewesen – ich hoffe wenigstens, die Verantwortlichen arbeiten noch fleissig an der Fehlerbeseitigung!

  2. T:

    Trotzdem bereits besser als die TA-Website

  3. Anonym:

    Ich finde den neuen NZZ Onlne-Auftritt auch gut … auch wenn eine praktisch eine 1:1-Kopie von Spiegel Online ist (aber immerhin hat man die Nr. 1 kopiert).

  4. In der not frisst der teufel fliegen: regenbogenpressethemen im ressort panorama, knackige ärsche in der fotostrecke… Und vorher auf der medienseite besorgt die zunehmende boulevardisierung von SPON beklagen. Für genügend pageviews macht auch die alte tante die beine breit.

  5. Mich erinnert der Internet-Auftritt viel eher an denjenigen von zeit.de. Und ich finde auch viel eher, dass die Zeit Nummer 1 ist. Und besser als die TA-Seite ist, wie T schon bemerkt hat, der neue Auftritt allemal. Mich interessiert aber kaum, welche Version von Web das Ganze jetzt ist, tut ja sowieso nichts zur Sache. Und Kommentare würde ich bei einer so grossen und bekannten Seite auch moderieren lassen, schliesslich sollen die Kommentare nicht zu einem Weltwoche-Forum ausarten…

  6. Und wie wär’s mit „sueddeutsche.de“ als Vorbild – jedenfalls was die Navigationsleiste angeht?

    Aber was soll’s. Offenbar ist das derzeit eine Art Standard, zumindest im deutschsprachigen Raum.

    Irgendwie schade finde ich, dass das Vermischte nicht mehr „Vermischtes“ heisst, sondern nun in vornehmer „Spiegel“-Manier „Panorama“ genannt wird.

  7. DB:

    …solange man sich für das Panorama-Ressort nicht auch wie SpOn jemanden von der BILD holt…

  8. An den besorgten NZZ-Leser: Die knackigen Ärsche in der Fotostrecke habe ich vergeblich gesucht. Und überhaupt, der Online-Auftritt darf doch sexy sein – auch hier wird schlussendlich mit „nackten“ Zahlen gerechnet. Mir gefällt der neue Auftritt! Ich wünschte mir aber, die NZZ würde mehr auf Multimedialität setzen – die NYT machts vor.

  9. sam:

    leider haben sie den medien/informatik-rss-feed gekillt…

  10. martin:

    Ich kann mir die NZZ-Website gar nicht mehr ansehen. Ich sitze hier an einem älteren iMac mit irgend einer Netscape-Version und ich erhalte unter http://www.nzz.ch gerade noch eine gigantische Kreditkartenwerbung angezeigt, sonstige Inhalte fehlen. Accessibility ist für die NZZ offensichtlich ein Fremdwort!

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