Todesurteil für den «Bund»?

    «Der Bund Verlag, der die Zeitung Der Bund herausgibt, geht zu 100 Prozent an die Espace Media Groupe über. Die NZZ-Gruppe verkauft Ihre Minderheitsbeteiligung von 40 Prozent. In der Folge übernimmt die Espace Media Groupe auch die von der Publigroupe gehaltenen 20 Prozent des Aktienkapitals.»

Dies gab die zur NZZ-Gruppe gehörende Freie Presse Holding heute bekannt. Mehr dazu auf «persoenlich.com».

    «Die Espace will nach eigenen Angaben das Berner Modell mit den beiden Zeitungen Berner Zeitung und Der Bund auch im Rahmen der neuen Aktionärsverhältnisse unter den gleichen wirtschaftlichen und publizistischen Kriterien weiterführen. An der operativen Führung der Bund Verlag AG, die bereits bisher in der alleinigen Verantwortung der Espace lag, ändere sich nichts«,

heisst es auf «persoenlich.com» übrigens weiter.

Wer’s glaubt, wird selig!

von Martin Hitz

2 Bemerkungen zu «Todesurteil für den «Bund»?»

  1. Bobby California:

    Wer’s glaubt? Sie haben ja nur gesagt, der Bund werde nicht gleich morgen eingestellt, das ist alles ;-)

    Spass beiseite – die Übernahme der Espace Media durch Tamedia hat vermutlich das Sterben des Bundes stärker beschleunigt als der Verkauf des Anteils der Freien Presse. Die hätten ihren Anteil vermutlich auch dann verkauft, wenn der Bund hochprofitabel wäre. Warum sollte die NZZ zusammen mit dem Erzfeind geschäften?

  2. Mittelfristig wird es da kaum Veränderungen geben. Als vor ca. 1,5 Jahren David Montgomery die Berliner Zeitung kaufte, gingen wir ein wenig vom Untergang des Abendlandes aus. Passiert ist indes wenig – es wird halt saniert, aber das geschieht schließlich überall… Und macht vielleicht fit in der Positionierung gegen die Gratisblätter?!

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