«NZZ»-Medienbeilage vom 23. März 2007

In Themen- und Sonderbeilagen wie «Bauen und Wohnen», «Urlaub und Freizeit», aber vermutlich etwa auch «Style» schaffen Zeitungen redaktionelles Umfeld für die entsprechenden Anzeigen. Immer öfter lassen Verlage diese Geldbringer fremdproduzieren – mit den entsprechenden Konsequenzen, schreibt Manfred Weise (s. dazu auch «Glaubwürdigkeit der Medien in Gefahr»).

Dass aber auch Anzeigenkunden durchaus als respektable Verleger auftreten können, zeigt Rainer Stadler anhand des Magazins «Colors» aus dem Hause Benetton und am Beispiel des demnächst in der Region Zürich erscheinenden Magazins «Leo».

Stadler berichtet überdies von einer vom European Journalism Observatory (EJO) und vom MAZ organisierten Konferenz zur Darstellung des Islam in den Medien und fasst gleich auch noch zwei Studien zur Qualitätssicherung bei Schweizer Regionalsendern sowie zu beruflichem Umfeld und Qualifikation der Mitarbeiter derselben zusammen.

Schliesslich rezensiert Stephan Russ-Mohl eine Langzeitstudie zur Befindlichkeit des amerikanischen Journalismus.

von Martin Hitz

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