Glaubwürdigkeit der Medien in Gefahr

Der Presserat sorgt sich um die Glaubwürdigkeit der Medien, wie er in einer Medienmitteilung zur Jahrespressekonferenz schreibt. Die Beziehungen zwischen Redaktionen und Inserenten hätten sich in jüngster Zeit wesentlich verändert.

Das Selbstkontrollorgan erinnert daran,

    «dass die Leserschaft durch eine klare optische und begriffliche Kennzeichnung insbesondere auch bei sog. Publireportagen transparent darüber zu informieren ist, welche Inhalte bezahlt und welche redaktionell verantwortet sind. Ebenso ist bei gesponserten Medienberichten die freie Themenauswahl und -bearbeitung durch die Redaktion zu gewährleisten und ist der Name des Sponsors transparent zu machen.»

Ebenso macht der Presserat darauf aufmerksam,

    «dass die zunehmende unkritische Präsentation von Konsumgegenständen, Nennung von Produktemarken und Wiedergabe von Werbslogans in der redaktionellen Berichterstattung erhebliche Gefahren für die journalistische Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit der Medien birgt.»

Die Jahresstatistik 2006 des Presserats sowie eine Auswahl von Stellungnahmen finden sich im Jahresbericht.

von Martin Hitz | Kategorie: Sparschwein

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