Aus Weblogs abkupfern

In einem offenen Leserbrief an die «Werbewoche» weist «Medienlese»-Blogger Ronnie Grob auf die verblüffende Ähnlichkeit zwischen einem von ihm verfassten Beitrag und einer auf der «Werbewoche»-Website publizierten Meldung hin.

Journalismus ist auch die Kunst der Wiederverwertung, liebe «Werbewoche». Aber doch nicht so!

Update: Und schon hat sich der «Werbewoche»-Autor bei Grob entschuldigt. Vorbildlich!

von Martin Hitz

4 Bemerkungen zu «Aus Weblogs abkupfern»

  1. Kommentator D:

    Journalist A liest bei Blogger B einen Blog-Eintrag inklusive Bild. Das Bild stammt aus Zeitschrift C und hat Blogger B zum Beitrag veranlasst. Journalist A lässt sich vom Bild ebenfalls zu einem Beitrag inspirieren, dessen Inhalt sich allerdings vom Text von Blogger B deutlich unterscheidet, lediglich der Ausgangspunkt, also das Bild, ist identisch. Muss Journalist A in diesem Fall Blogger B in seinem Beitrag erwähnen?

  2. @Kommentator D: Der Inhalt unterscheidet sich deutlich? Bei mindestens acht Übereinstimmungen auf etwa dreissig Zeilen?

  3. Kommentator D: Da Du eventuell Journalist bist, verstehe ich, dass Du so einen Kommentar nicht unter Deinem eigenen Namen schreibst. :-)

  4. Bobby California:

    Bin auch Journalist, schreibe auch nicht unter eigenem Namen, bin aber völlig einverstanden mit Ronnie: Das ist ein klarer Fall von schamlosem Abkupfern! Blogger B hat Journalist A zum Beitrag, sprich, zum Drücken der Kopiertaste veranlasst, nicht Zeitschrift C.

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