Serendipity

In der «Werbewoche» kolumniert Josefa Haas zu einem meiner Lieblingsbegriffe, nämlich «Serendipity», was etwa so viel bedeutet wie «durch Zufall auf etwas stossen, das man zwar nicht gesucht hat, das sich aber dennoch als nützlich oder interessant erweist». Etwas also, das einem beim täglichen Medienkonsum ständig widerfährt. Haas schreibt unter anderem:

    «Aus der Serendipity definieren sich die Möglichkeiten und Grenzen des redaktionellen Marketings. Zu wissen, was das Publikum will, ist gut und recht. Damit kann idealerweise die Vergangenheit analysiert, die Gegenwart abgebildet werden. Wer sich jedoch von der Marktforschung die Zukunft diktieren lässt, wird jeden Trend verpassen. Medien leben von Kreativität, diese beinhaltet immer einen Schritt ins Ungewisse. Ohne den Mut zum Risiko bleiben Medienprodukte ein Abklatsch des Alltags. Denn etwas wissen wir: Es gibt ein Publikum, das überrascht werden will.»

von Martin Hitz

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