Fast könnte man meinen, die «Medien & Informatik»-Beilage der «NZZ» sei vom Aussterben bedroht, musste in der aktuellen Ausgabe doch eine einzige Seite dafür genügen. Dass dem kaum so sein wird, kann Stephan A. Weicherts mit «Verstummende Wachhunde» überschriebenen Artikel entnommen werden, in dem es unter anderem heisst:
- «Ausserdem belegen Leserbefragungen, etwa bei der <Süddeutschen Zeitung>, dass die Medienseite eine der populärsten im Blatt ist und weitaus häufiger gelesen wird als das Feuilleton, das Zeitungsmacher und Forscher punkto Publikumszuspruch offenbar überschätzen. Aber welcher Manager käme allen Ernstes auf die Idee, deshalb gleich das ganze Feuilleton aufzugeben?»
In der anderen Hälfte des heutigen «Medien & Informatik»-Beilägleins widmet sich Stefan Betschon dem «Triumph der Amateure», aka «Web 2.0», und streift dabei auch meinen derzeitigen Lieblingsbegriff, nämlich «Crowdsourcing» (s. dazu auch hier). Isabelle Imhof moppelt auf «NZZ Online» unter dem Titel «Der Jahrmarkt der Eitelkeiten» gleich noch nach.
Dürfen wir an dieser Stelle auf unsere Version des Artikels “Der Jahrmarkt der Eitelkeiten” hinweisen? Wenn nicht, dann einfach den Kommentar löschen, danke.