Mit ziemlichem Tamtam haben die Schweizer Verlage vor einigen Jahren die digitalen Ausgaben ihrer Zeitungen lanciert. Viel unverkaufter Anzeigenraum ist während der Baisse mit Werbung für E-Papers gefüllt worden. Mit wenig Wirkung, wie die vor einigen Wochen veröffentlichte Auflagenstatistik (PDF, 368KB) der AG für Werbemedienforschung (Wemf) zeigt.
Berechnungen des Medienspiegels zeigen nämlich, dass der Anteil der E-Paper-Versionen an der Gesamtauflage bei allen Zeitungen im Zehntel- oder gar Hunderstel-Prozentbereich liegt (s. Tabelle). Inzwischen sind zum Beispiel die «NZZ» und der «Tages-Anzeiger» denn auch dazu übergegangen, ihre digitalen Faksimiles zumindest den Printabonnenten gratis zur Verfügung zu stellen. Vielleicht ist ja die «New York Times» mit ihrem Times Reader auf dem richtigen Weg?

–> s. dazu auch
«Blättern mit der Maus»
«Veräppelte Abonnenten»
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