Ringier entdeckt das Internet

Michael Ringier habe sich an einem Medienfrühstück von den Möglichkeiten des Internets «beeindruckt» gezeigt, weiss der «Klein Report» zu berichten. Und die sda schreibt:

    «Um das Werbegeschäft der zahlreichen Printprodukte zu stärken, setzt “Blick”-Herausgeberin Ringier verstärkt aufs Internet. Für Verleger Michael Ringier ist das die einzige Möglichkeit, um auch künftig die Werbeeinnahmen zu sichern.»

Was für eine Erkenntnis!

Ausgebaut werden soll insbesondere das Angebot von «Blick online». Aber auch über den gedruckten «Blick» mache man sich bei Ringier «sehr weitgehende Gedanken».

Die «Blick»-Redaktion hat sich die Worte des Chefs zu Herzen genommen und heute gleich mit einer – wenn auch sehr dünnen – Blog-Story aufgemacht. Die Geschichte kann auf der Website gar kommentiert werden – oder besser: konnte. Ich finde zumindest nicht heraus, wie bzw. wo man eine Bemerkung überhaupt anbringen kann.

von Martin Hitz

5 Bemerkungen zu «Ringier entdeckt das Internet»

  1. Konnte kommentiert werden. Aber mein Kommentar wurde leider auch nicht veröffentlicht. Wahrscheinlich hat sich der Blick erschreckt, wieviele Leser tatsächlich schreiben können.

  2. Oliver:

    Interessant fand ich folgende Sätze im “Blick”-Kommentar zum “Blick”-Artikel: “(…)in Blogs schaffen sich Medienprofis eine neue Plattform. Schade, denn hier wäre Abstand halten angesagt.”

    Kann mir mal jemand erklären, wieso “Medien-Profis” keine Blogs führen dürfen?

  3. Oli:

    und noch was: war da im “blick” nicht mal eine noch dünnere blog-story über ueli haldimann?

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