Durchschnittlich 3140 Franken hat jeder Schweizer Haushalt im vergangenen Jahr für Medien im weitesten Sinn ausgegeben, wie der Verband Schweizer Presse bei der Präsentation einer Studie in der vergangenen Woche mitteilte. Dies entspricht einer Zunahme von 3,1% gegenüber dem Vorjahr. Gut 10 Mia. Franken sind im letzten Jahr für Medieninhalte, Zugangswege (Access) und Hardware (TV-Apparate, Computer etc.) aufgewendet worden.
31,3% davon entfielen auf den IT- und Telekommunikationsbereich, also auf Computer, Internetzugang, Downloads, mobile Dienst etc. 22,7% des Kuchens beanspruchte das Fernsehen (hauptsächlich Gebühren und Geräte), 17,7% die gedruckte Presse, 14,2% der Bereich Consumer Electronics (Videospiele, MP3- Player etc.), 7,2% die Buchbranche, 4,7% das Radio und 2,2% das Kino (mehr dazu unter www.medienbudget.ch).
Interessant, dass in der knappen Medienmitteilung (Word-Dokument) des Verlegerverbands der (Miss)erfolg der E-Paper-Ausgaben speziell erwähnt wird. Dies wohl, weil die «Südostschweiz» hier obenausschwingt: 606 E-Paper-Abonnemente konnte das Blatt von Verlegerpräsident Lebrument im vergangenen Jahr nämlich absetzen; auf 406 Abos brachte es die «NZZ», auf 322 deren Sonntagstochter – Peanuts im Verleich zu den Printauflagen (mehr zum Thema E-Paper gibt’s hier, insbesondere aber hier).
–> Siehe auch die Berichte von «NZZ» und «Werbwoche»