Umnachtete Verleger?

Im Bericht von «persoenlich.com» zur «digitalen Strategie» des Schweizer Fernsehens heisst es unter anderem:

    «Als zukünftiger „Added Value“ für die Zuschauer strebt SF eine Öffnung des Videoarchivs via Internet für private, schulische und wissenschaftliche Zwecke an. Der Zugang zum Archiv sollte eigentlich kostenlos sein. Dagegen wehren sich aber erneut die Verleger, da dieses Vorhaben ihre kostenpflichtigen Online-Angebote konkurrenzieren würde.»

Sag, dass es nicht wahr ist!

Update, 9. Juni 2006: Offiziell habe dies der Verlegerverband nie verlauten lassen, hat der «infame» Patrik auf Anfrage herausgefunden (s. Bemerkung zu diesem Eintrag). Danke!

von Martin Hitz | Kategorie: Sparschwein

3 Bemerkungen zu «Umnachtete Verleger?»

  1. und ich warte also weiterhin vergeblich, bis ich sternstunden dann schauen darf, wann ich will?!? immerhin ist der tztztzischtigsclub als stream da. (jener zum „the da vinci code“ war ja ziemlich lustig. wir haben dazu ja auch was gemacht ;-) aber noch einmal zu den verlegern: liberales gedüdel kann ev. mit radikal-liberalem gedüdel geheilt werden. was meinst du? – falls dies zutreffen würde, könnten wir unsere blogs via krankenkassen abrechnen lassen. das wäre doch supr!

  2. Der Rechtskonsulent des Verlegerverbandes kann sich – gemäss Telefon – nicht erinnern, dass seine Organisation je offiziell etwas in die Richtung geäussert hat, dass es ihr nicht passen würde, wenn SF die Archive öffnete. Und inoffiziell fällt ihm nur Norbert Neininger (Schaffhauser Nachrichten) ein, der Mal in der Werbewoche gefordert haben soll, wenn SF die Archive öffne, dann sollten die Verleger ebenfalls das Recht habe, was mit dem Material anzufangen.

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