Breitband sei Dank. Jahre nach der Print-Industrie scheint nun auch die TV-Branche die Herausforderung durch das Internet erfasst zu haben – zumindest in den USA.
«If you can’t beat them, join them», scheint sich etwa ABC, eine Tochter der Walt Disney Company, gesagt zu haben. Das Network hat sich kurzerhand entschieden, Folgen der populären Serien «Desperate Housewives», «Lost», «Alias» und «Commander in Chief» versuchshalber frei via Internet anzubieten. Finanziert werden soll das Ganze über Internet-Werbung.
Update, 12. April 2006: Schweizer Fernsehen verfolgt die Vision, «grundsätzlich alle Sendungen mindestens während einer bestimmten Frist nach der Ausstrahlung auch als VoD [Video on demand] anzubieten», wie Walter Bachmann, Leiter des SF-Multimediazentrums, gegenüber «persoenlich.com» erläutert.
Update, 13. April 2006: Von der Fernsehmesse MIP-TV in Cannes und den möglichen Umwälzungen im TV-Bereich berichtet Tilmann P. Gangloff in der «NZZ».