Blumige Abrechnung mit der SRG?

Anlässlich einer Tagung der Stiftung «Wahrheit in den Medien» hat Alt-Radiodirektor Andreas Blum seinem früheren Arbeitgeber, der SRG SSR idée suisse, am vergangenen Samstag zünftig die Leviten gelesen. Die im «Tages-Anzeiger» erschienene, gekürzte Fassung von Blums Referat (PDF; 28KB) kann interessanterweise nicht auf der «Tagi»-Website, sondern bei «persoenlich.com» nachgelesen werden.

Wo, wie und mit wem da offene Rechnungen beglichen werden, kann und will ich nicht beurteilen (s. dazu auch «<Disclosure> in eigener Sache»). Interessant ist’s alleweil.

Stimmen von «Key-Players» zu Blums Abrechnung hat «persoenlich.com» eingeholt.

Update, 8. Dezember 2005: In der aktuellen «Weltwoche» (online nicht frei zugänglich) macht Kurt W. Zimmermann dem SRG-Kritiker Andreas Blum einen Vorschlag:

    «Machen wir also einen Versöhnungsversuch zwischen Blum und Deltenre. Wir schlagen vor, dass das Schweizer Fernsehen demnächst die 18 Episoden von «Salto Mortale» ausstrahlt. Wenn die Einschaltquoten hoch sind, dann wissen wir, dass solch anspruchslose Inhalte gut ankommen. Dann hat TV-Direktorin Deltenre Recht.

    Wenn die Einschaltquoten schlecht sind, hat Blum Recht. Dann ist «Salto Mortale» Service public.»

von Martin Hitz | Kategorie: Medienschau

2 Bemerkungen zu «Blumige Abrechnung mit der SRG?»

  1. Bobby California:

    Man muss nicht notwendigerweise eine offene Rechnung begleichen wollen, wenn man dazu steht, dass man zB die Moneygirls oder Black&Blond unsäglich findet.

  2. Lorenz Keller:

    Herr Zimmermann hat mit TV3 noch blöderes TV gemacht als es heutzutage Ingrid Deltenre tut. Seltsamerweise waren die Einschaltquoten des Blödel-Kanals TV3 sehr tief. An Zimmermanns Argumentation kann also etwas nicht stimmen.

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