Presserat will proaktiv werden

Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, möchte der Schweizer Presserat die Öffentlichkeitsarbeit verstärken. Zudem beabsichtigt er, nicht mehr nur auf Beschwerden hin tätig zu werden, sondern wichtige medienethische Fälle und Themen vermehrt von sich aus aufzugreifen. Um die finanzielle Unabhängigkeit der Stiftung «Schweizer Presserat» langfristig zu gewährleisten, soll in den kommenden drei Jahren ein Stiftungskapital von drei Millionen Franken zusammengebracht werden.

Für den Stiftungsrat nach wie vor kein Thema ist die Beteiligung der Verleger am Presserat, wie die «NZZ» berichtet. Kein Wunder, hat sich Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument am Jahreskongress des Verbands Schweizer Presse laut «NZZ» (online nicht frei zugänglich) doch zu folgender Bemerkung hinreissen lassen: «Der Presserat ist eine geschwätzige und beliebige Institution.»

von Martin Hitz

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