«Aargauer Zeitung»: Und tschüss!

Nun ist auch die AZ Medien Gruppe in die E-Paper-Falle getappt. Seit Freitag, 1. Juli, bietet das Unternehmen die «Aargauer Zeitung» und das «Limmattaler Tagblatt» auch im E-Paper-Format an. «Zeitungslesen im Internet» heisst das neue Angebot. Darauf hat die Welt wohl gewartet, eignen sich Computerbildschirme doch vorzüglich dazu!

«Die bisherigen Internet-Textausgaben [gemeint sind die Inhalte der Printausgaben] werden in absehbarer Zeit eingestellt», war in einem Artikel der gestrigen «Aargauer Zeitung» ferner zu lesen (online nicht frei zugänglich). Damit verschwindet auch eines der wenigen noch verbliebenen medienjournalistischen Angebote, nämlich die tägliche Medienbeilage der «Aargauer Zeitung», vom Internet.

Tschüss «Aargauer Zeitung»! Adieu «Limmattaler Tagblatt»!

Siehe dazu auch:
«Blättern mit der Maus»
«Zeitungen für breite Leitungen»
«Magere Auflagen digitaler Zeitungsausgaben»
«In geschlossenen Räumen kann man ersticken»

von Martin Hitz | Kategorie: Sparschwein

1 Bemerkung zu ««Aargauer Zeitung»: Und tschüss!»

  1. mds:

    Wie kommt es eigentlich zu Fehlentscheidungen dieser Art? Glauben diese Zeitungen wirklich, sie könnten sich in die Zukunft retten, indem sie sich aus dem Internet verabschieden?

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