Die «Berner Zeitung» («BZ») baut weiter Stellen ab, wie die «SonntagsZeitung» heute vermeldet (Artikel online nicht frei zugänglich). Rund sechs Stellen sollen gestrichen werden, in zwei Fällen werde es zu Entlassungen kommen. Und damit die Massnahmen nicht publik würden, hätte «BZ»-Chefredaktor Andreas Z’Graggen nur die Ressortleiter informiert und diese «zu den Betroffenen geschickt». Wie bitte?
Auch Wirtschafts-Chef (und Ex-Kollega) Ueli Hoch – aka Müller, Aw (Insider!) – wird die «BZ» laut «SonntagsZeitung» verlassen. Gerne würde man mehr dazu erfahren.
Update, 25. Mai 2005: «Espace Media Groupe: <Erfreuliches Ergebnis>»
Update, 30. Mai 2005: In einem Interview mit «persoenlich.com» bestätigt «BZ»-Chefredaktor Andreas Z’Graggen den Stellenabbau: «Richtig ist, dass sechs Mitarbeiter die BZ verlassen. Dies entspricht aber nicht dem Abbau von sechs ganzen Stellen, da einige Kolleginnen und Kollegen nur in einem Teilzeitverhältnis angestellt sind. Gekündigt wurde dabei zwei Angestellten, die insgesamt 1.5 Stellen besetzten. Bei den anderen vier Abgängen handelt es sich um Stellenwechsel. Diese Positionen werden vorläufig nicht neu besetzt. Der Grund für den Abbau ist das rückläufige Inseratenaufkommen.»
Kein Wunder bei dieser Zeitung.
Für die Betroffenen ist’s natürlich schlecht.
Was soll das denn heissen?
Was soll was heissen?
“Diese Zeitung” soll es wohl heissen, besser wäre “Blättli”, oder Monopol-Gazette. Kein Ruhmesblatt jedenfalls.
Aha, wir haben es hier wohl mit Bund-Lesern zu tun, die Langeweile mit Tiefgang verwechseln.
Espace-Konzernleitungsvorsitzender Albert P. Stäheli wollte an der heutigen Jahresmedienkonferenz “diese Geschichte aus der Latrinenröhre” nicht weiter kommentieren.