In der «NZZ» nähert sich Heribert Seifert unter dem Titel «Mit Bildern die Welt verändern» dem Thema «Bürgerjournalismus» an, allerdings noch überwiegend aus einem politischen Blickwinkel. Menschen- und Bürgerrechtsaktivisten würden die allgegenwärtigen Videokameras zunehmend als publizistische Waffe einsetzen, um das Meinungsmonopol autoritärer Regime zu unterwandern. In freiheitlichen Staaten würden die Videoaktivisten zwar an der Vorherrschaft der etablierten Medien rütteln, «allerdings mit beschränktem Erfolg».
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Dass «Citizen Journalism» aber auch unter einem etwas weniger «aktivistischen» Aspekt betrachtet werden kann, zeigen die derzeit vor allem in den USA stattfindenden Diskussionen. Beobachter geben sich überzeugt, dass der von vielen prognostizierte Niedergang der Mainstream Medien nur durch eine grössere Nähe zu den Lesern, Zuhörern und Zuschauern aufgehalten werden kann – zum Beispiel über den vermehrten Einbezug der Medienkonsumenten in die Produktion von Inhalten. Siehe dazu zum Beispiel:
«Hunting Where the Ducks are Flying»
«On Local Sites, Everyone’s A Journalist»
«Taking Tsunami Coverage into Their Own Hands»
«In Defense of Citizen Journalism»
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