«Tagi»-Chefredaktor zur ersten Regionalausgabe

Im «Tages-Anzeiger» erläutert Chefredaktor Peter Hartmeier heute die Gründe, die hinter der am kommenden Montag erstmals erscheinenden «Tagi»-Regionalausgabe für das linke Zürichseeufer und das Sihltal liegen (Artikel online nicht frei zugänglich).

Während der überregional interessierende Regionalteil (gemeint ist der zweite Bund) das Herzstück einer «Zeitung vom Charakter des <Tages-Anzeigers>» darstelle, werde im neuen, im Tabloid-Format gehaltenen sechsten Bund der Lokaljournalismus, «der vor Ort in die Tiefe geht», stattfinden. Mit der Regionalausgabe Linkes Zürichseeufer/Sihltal unternehme der «Tages-Anzeiger» nur einen ersten Schritt. Die aus dieser Regionalausgabe gezogenen Lehren würden in die nächsten Projekte einfliessen.

Und Hartmeier weiter: «Die Zeitungslandschaft Schweiz soll auch in Zukunft durch starke selbstständige Zeitungen mit dem Anspruch auf Qualität, Mut und Unabhängigkeit geprägt sein. Diese journalistische Qualität können aber nur Zeitungen finanzieren, die eine entsprechende Marktposition in ihrem jeweiligen Heimmarkt innehaben. Und deshalb lanciert der TA seine erste Regionalausgabe.»

Update, 28. Februar 2005: In einem Interview mit «persoenlich.com» äussert sich Daniela Decurtins, stellvertretende Chefredaktorin und Leiterin der Lokal- und Regionalberichterstattung des «Tages-Anzeigers», zur Lancierung der neuen Splitausgabe.

von Martin Hitz

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