Nach Richard Herzingers «Ideen und Irrtümern» (siehe hier) versuchen sich nun weitere Weltwoche-Autoren als Blogger:
Urs Paul Engeler (von der «Weltwoche» prahlerisch als «bestgehasster Journalist im Machtzentrum Bern» gepriesen) bietet eine «Fedcam» an. In gewohnt provokativer, nach Kommentaren heischender Art, grob, undifferenziert und manchmal falsch: «Democraty» ist weder englisch, noch heisst Hirschhorns Projekt so: ==> Fedcam
Hans Peter Born hat die Weblogs in Amerika während dem US-Wahlkampf entdeckt und war fasziniert von den «sogenannten Links». Auf seinem Blog ist ein sogenannter auf die «Washington Post» gesetzt und es erscheint die Registrierungsbox – da bin ich nicht so fasziniert. ==> Contrarius
Pierre Heumann beobachtet die Situation im fernen Nahen Osten, und da er nah bei den Leuten ist, könnte daraus etwas werden: ==> Orientexpress
Übrigens: Selbst das «Editorial» ist in der «Weltwoche» neuerdings (?) kostenpflichtig. Da scheint es logisch, dass auch die Weblogs längerfristig fürs Geldverdienen gedacht sind – als zusätzliche Werbeplattformen beispielsweise. Wer zu diesem Thema mehr erfahren möchte, dem sei der Artikel von Martin Hitz (dem zurzeit auf Reisen weilenden Redaktor dieses Blogs) empfohlen: (Klein-)Geld in Sicht – Weblogs experimentieren mit Geschäftsmodellen
Berichtigung, 11. Dezember 2004: Den Kommentaren zu diesem Eintrag ist zu entnehmen, dass das Editorial der «Weltwoche» nach wie vor frei zugänglich ist. Somit dürfte es sich um einen einmaligen client- oder serverseitigen Fehler gehandelt haben.
Es war mir klar, dass die “Weltwoche” aufs Dach kriegen würde. Die Schweizer Journalisten-Szene scheint sich offensichtlich ideologisch bei Henry Ford bedient zu haben. Dieser sagte über die Farbauswahl seines Kassenschlagers, des Ford Model T: “People can have the Model T in any colour – so long as it’s black.”
Daran anlehnend das Prinzip der CH-Journalisten: “You can write every stupid bullshit in Swiss media – so long as it’s leftist.” Und wenn doch eine Zeitung aus dem linksliberalen Biotop ausbricht, packen die Konformisten den grossen Hammer aus.
Zum “kostenpflichtigen” Editorial: Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Selbstverständlich sind die Editorials der “Weltwoche” weiterhin frei zugänglich.
Wie bitte, das Editorial kostenpflichtig? Ich bin problemlos reingekommen.
Zitat: Nach Richard Herzinger’s «Ideen und Irrtümern» …
Herrgott lasst doch den Apostophen weg! Es heißt Herzingers ohne Apostroph.
Urs Paul Engeler ist einer der wenigen Schweizer Journalisten, die sich nicht ins Bett mit Medienminister Leuenberger legen. Das verdient Achtung und nicht Häme von einem Wander-Schreiberling!
Ist korrigiert, der englische Genitiv. Danke für den Hinweis!
Auch “Hirschhorn’s” schreibt sich ohne Apostroph und was ist jetzt mit der Editorial-Falschmeldung? Danke für die Sorgfalt
Nochmals danke! Bis sich der Medienspiegel ein eigenes Korrektorat leisten kann
, sind solche Hinweise höchst willkommen. Und das mit dem Editorial ist inzwischen auch berichtigt.