«NZZ»-Medienbeilage vom 24. September 2004

Nachdem sich Rainer Stadler vor zwei Wochen mit der Medienkampagne gegen das umstrittene «Caroline-Urteil» befasst hat, äussert sich der Medienrechtler Urs Saxer heute eher kritisch zum Entscheid des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte; das Urteil leiste insbesondere der zunehmenden Kommerzialisierung des Persönlichkeitsschutzes Vorschub.

Karl Lüönd berichtet von einer Tagung zum Thema Qualitätsmanagement bei Zeitungen. Heribert Seifert widmet sich der Kritik der deutschen Zeitungen am nervösen Umgang des öffentlichrechtlichen Fernsehens mit Vertretern rechtsradikaler Parteien. Und der Schreibende musste bei seinen Recherchen feststellen, dass (vorerst) nur wenige Autoren mit Bloggen Geld verdienen.

von Martin Hitz

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