«Tabloid» im Tabloid-Format

«Le Matin» macht es bereits, die «Aargauer Zeitung» wird es tun, die «Basler Zeitung» denkt darüber nach, der «Tages-Anzeigers» kann es sich etwa für Beilagen ebenfalls vorstellen, und nun will es auch das einzige Schweizer «Tabloid» (im ursprünglichen Sinn), der «Blick», wissen. Gemäss Recherchen des «Tages-Anzeigers» wird das Boulevardblatt im kommenden Mai in einer Testphase sowohl im herkömmlichen als auch im Tabloid-Format erscheinen. Mit Tabloid-Versionen sollen es der britische «Independent» (s. hier) und die (einst) seriöse «Times» geschafft haben, eine jüngere Leserschaft anzusprechen. Und hierzulande schaut die Branche mit neidischen Blicken auf die «20 Minuten» lesenden Kids. Weshalb sollte dies also nicht auch dem «Blick» gelingen? Ob es auf die Dauer aber einzig mit einem Formatwechsel getan ist? Form over function?

Update, 26. März 2004: In einem Interview mit «persoenlich.com» äussert sich Bernhard Weissberg, Leiter Zeitungen bei Ringier, zu den Tabloid-Plänen des «Blicks».

von Martin Hitz | Kategorie: Medienschau

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