«Tages-Anzeiger» demnächst mit neuer Blattarchitektur

Die Interviews mit Peter Hartmeier, Chefredaktor des «Tages-Anzeigers», häufen sich, untrügliches Zeichen dafür, dass irgendwelche Änderungen anstehen. Dem Gespräch mit dem Medienmagazin «Klartext» (s. «<Tagi>-Sparprogramm in Zahlen» und «<Tages-Anzeiger>: Einbruch im Anzeigenbereich») folgt heute ein Interview auf «persoenlich.com», wo Hartmeier unter anderem auch zur Regionalmarktstrategie seines Blattes befragt wird (s. auch «Zürcher Presselandschaft»). Was das Format des «Tages-Anzeigers» betrifft, möchte Hartmeier beim «Broadsheet» bleiben, kann sich aber vorstellen, für Beilagen vermehrt das Tabloid-Format einzusetzen.

Und auch zu den anstehenden Neuerungen weiss «persoenlich.com» unter Berufung auf das Tamedia-Mitarbeitermagazin «Doppelpunkt» mehr zu berichten. Danach wird der «Tages-Anzeiger» demnächst mit einer neuen Blattarchitektur aufwarten. Der Frontpage folgt neu der Inlandteil, der somit die Auslandberichterstattung an die zweite Stelle verdrängt (think globally, act locally?). Der zweite Bund («Blauer Bund») widmet sich ganz dem Regionalen und Lokalen. Im dritten und vierten Bund folgen die Wirtschaft (mit «Wissen») beziehungsweise der Sport, und der fünfte und letzte Bund ist für die Kultur sowie für wechselnde Spezialthemen reserviert.

von Martin Hitz | Kategorie: Medienschau

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