«Bei den Medienhäusern zeichnet sich der Aufschwung ab. Das Volumen der kommerziellen Inserate erholt sich rapide. Vor allem Detailhändler, Banken und Telekommunikationsunternehmen haben ihre Werbebudgets in den letzten Monaten massiv erhöht. Dies kommt in der Schweiz den Printmedien ganz besonders zu gute. 40 Prozent der Werbeausgaben fliessen hierzulande sowohl national wie regional in die Tageszeitungen»
Wer sich hier so «bullish» gibt, ist nicht etwa «Cash» oder die «Finanz und Wirtschaft». Nein, diese Zuversicht entstammt einem Editorial von Ursula Dubois in der neusten Ausgabe (2/2004) der Zeitung «m» der Mediengewerkschaft comedia – selbstverständlich verbunden mit der Forderung nach steigenden Löhnen für die «Arbeitnehmenden». Wer könnte dem nicht zustimmen
Update, 5. Februar 2004: Eher «bearish» gibt sich hingegen Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Axel Springer Verlags. Er könne keine Indikatoren für einen wirtschaftlichen Aufschwung feststellen, liess er in einer Fernsehsendung verlauten.