Und noch eine Stiftung … für die Medienforschung

Die «50 reichweitenstärksten überregionalen Pressetitel, Newssites und Informationsformate der elektronischen Medien (Radio/TV)» sollen ab 2015 einem Qualitätsrating unterzogen werden. Dies zumindest der Plan des Anfang Woche vorgestellten Stiftervereins Medienqualität Schweiz, dessen Gründungsmitglieder da sind:

  • Sylvia Egli von Matt, ehemalige Direktorin der Journalistenschule MAZ
  • Markus Notter, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Zürich
  • Bruno Gehrig, VR-Präsident der Swiss, VR-Vize von Roche, VR der UBS und Vorstandsmitglied von Economiesuisse
  • Andreas Durisch, Managing-Partner bei der Kommunikationsberatungsfirma Dynamics Group und ehemaliger Chefredaktor der «Sonntagszeitung»

Das Projekt, das auf eine Idee von Andreas Durisch zurückgehen soll, will die Qualität der Medien wissenschaftlich erheben sowie «eine Orientierungshilfe und eine Aussenreferenz für alle Personen und Institutionen sein, die mit Medien zu tun haben».

Das Rating soll auf drei Bereichen aufbauen, nämlich auf

  • der organisatorischen Qualitätssicherung der Medienhäuser
  • der Berichterstattungsqualität der Medien
  • der Qualitätswahrnehmung bei Stakeholdern und beim Publikum

Den wissenschaftlichen Part übernehmen

  • Vinzenz Wyss, Professor am Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW
  • Mark Eisenegger, Co-Leiter des Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Uni Zürich
  • Diana Ingenhoff, Professorin für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Freiburg

Noch ist es aber nicht so weit. Für den Stifterverein gilt es als Nächstes nun eine Stiftung zu gründen und «das notwendige Stiftungskapital von rund 2 Millionen Franken» zusammenzuramassieren.

Im Büchergestell sollte man aber vermutlich schon einmal Platz freiräumen, dürfte auf das «Jahrbuch» doch nun demnächst noch ein Jahrbuch folgen.

Siehe auch:
- Interview mit Andreas Durisch: «Ich bin kein Medienethiker, habe aber stets einen Qualitätsanspruch vertreten» (Seraina Etter, «persoenlich.com»)

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Eine Stiftung für die Medienförderung

Die vom Bundesrat vor einem guten Jahr eingesetzte Eidgenössische Medienkommission EMEK (s. dazu auch hier) hat sich am vergangenen Freitag mit einer Stellungnahme zur Medienförderung (PDF) zu Wort gemeldet und dabei unter anderem die Einrichtung einer staatsunabhängigen Stiftung angeregt.
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Tamedia: Think globally, act locally?

Think globally, act locally. Dass Tamedia Ersteres tut, dürfte kaum jemand bestreiten. Zweifel sind hingegen bei Zweiterem angebracht, zumindest wenn man liest, dass die zum Zürcher Medienkonzern gehörende «Zürichsee-Zeitung» die Redaktionen der Regionalausgaben für das linke Seeufer und das Linthgebiet (See-Gaster) aus der jeweiligen Region abziehen und zentral in Stäfa ansiedeln will.

Erste Reaktionen auf diesen Entscheid hat Walter Bernet für die «NZZ» eingeholt.

PS: Die zu Tamedia gehörenden sog. Landzeitungen − der Winterthurer «Landbote», der «Zürcher Unterländer» und eben die «Zürichsee-Zeitung» − beziehen ihre Inland- und Auslandberichterstattung von der konzerneigenen «Berner Zeitung». Das Geschehen in Stadt und Kanton Zürich wird zentral aus Winterthur abgedeckt (s. dazu: Zürcher Landzeitungen − vereinheitlicht zu mehr Vielfalt).

PPS: Hanspeter Lebrument, Verleger der «Südostschweiz», die mit der Splitausgabe «Gaster/See» ebenfalls im Linthgebiet aktiv ist, wittert Morgenluft. In einem Interview mit dem eigenen Blatt sagt er:

«Der ehemalige ‹Gasterländer›, welcher heute zur ‹Südostschweiz› gehört, verbleibt als einzige Zeitung mit festen Redaktionen im Linthgebiet. Und zwar mit zwei stark besetzten Redaktionen in Uznach und in Rapperswil.»

Siehe dazu auch:

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Abt. Neue Berufsbilder – heute: Der Brand-Journalist

Brand-Melder dürften mittlerweile zur Standardeinrichtung moderner Newsrooms gehören. Und in ebendiesen sitzen in der Regel auch Vetreter der Lokalressorts, die für einen flotten Brand immer zu haben sind (beim TV sind zudem Sprengungen besonders beliebt). So erstaunt es nicht, dass sich inzwischen auch das Berufsbild des Brand-Journalisten herausgebildet hat:

«Die Zürcher Full-Service-Agentur Kuble hat mit Jürg Vollmer neu einen Brand Journalisten im Team»,

heisst es dazu etwa auf «persoenlich.com». Aber halt! Da geht es gar nicht um Feuersbrünste?

«Die Zürcher Full-Service-Agentur Kuble hat mit Jürg Vollmer neu einen Brand Journalisten im Team. Vollmer verfügt über langjährige journalistische Erfahrung bei Printmedien, Radio und TV sowie Online-Medien. Als Brand Journalist werde er Geschichten mit journalistischem Anspruch schreiben, die unterhalten und erklären, beschreibt Vollmer seine neue Aufgabe in der Mitteilung.

Mit dem Engagement des 52-Jährigen will Kuble ihr Profil als Full-Service-Agentur mit dem Fokus auf Content weiter schärfen. Der Brand Journalist Vollmer greift Nachrichten, Trends und Entwicklungen auf – mit dem Ziel, für eine Marke nicht nur die Konsumenten zu erreichen, sondern diese in der Branche als Meinungsführer etablieren.»

Wann ist ein Journalist eigentlich noch ein Journalist?

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#Selfiegate: Die «NZZ» stöckelt und stolpert auf dem Boulevard

Da schlägt man am vergangenen Mittwoch nichtsahnend die «NZZ» auf − und staunt nicht schlecht: «Nackt-Selfies aus dem Bundeshaus» (online zusätzlich überschrieben mit «Freizügige Sekretärin»). Eine Bundeshaus-Angestellte soll über ihren Twitter-Account «regelmässig Nacktbilder aus ihrem Büro» publiziert haben, lässt uns das Zürcher Qualitätsblatt wissen. Und weiter:

«Auf den Bildern sind mitunter ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale zu sehen.»

Zwar ist die «NZZ» in den letzten Monaten merklich «weiblicher und urbaner» − und damit auch «lifestyliger» − geworden (das «Tagi-Magi» lässt grüssen), aber gleich so? Als Feigenblatt für die knackige Geschichte wurden zwar arbeitsrechtliche Fragen herbeigezogen, aber wo genau ist die − excuse my French − Relevanz der Geschichte? Keine Bundesrätin, kein Bischof, ja nicht einmal ein Lehrer, sondern eine «einfache» Sekretärin, die ihren Exhibitionismus auslebt.

Hat man bei der «NZZ» eigentlich auch nur einen Augenblick über die möglichen Konsequenzen nachgedacht? Jene für die betroffene Frau etwa, aber auch jene für die eigene Reputation?

«Die NZZ hat die Identität der fraglichen Person nicht preisgegeben, weil auch Angestellte im Bundeshaus Anrecht auf Persönlichkeitsschutz haben. Deshalb haben wir Anfragen von Medienschaffenden prinzipiell abschlägig beantwortet»,

liess «NZZ»-Inlandchef René Zeller gegenüber der «Medienwoche» verlauten.

Das mag ja sein. Aber gehört es nicht auch zur Journalistenpflicht, einfachere Gemüter vor sich selbst zu schützen? Ist man an der Falkenstrasse denn allen Ernstes davon ausgegangen, dass die «qualitätsniedrigen» (Jahrbuch «Qualität der Medien») Boulevard- und Gratismedien die «NZZ»-Geschichte einfach auf sich beruhen lassen würden? Mit «Kollateralschäden» musste doch gerechnet werden.

Es kam jedenfalls, wie es kommen musste. «20 Minuten» setzte den Mob auf die mittlerweile schon fast bedauernswerte Frau an …,
20min_selfiegate

… und nur wenig später waren auf den Websites von «20 Minuten» und «Blick» auch schon die ersten Bilder der «Porno-Sekretärin» zu sehen:

Die «NZZ» twitterte derweil scheinheilig …

… nur um wenig später die «Sofortige Freistellung einer Bundesangestellten» vermelden zu müssen.

Die Twitter-Journi-Bubble blubberte auf Hochtouren, Instant-Beurteilungen von #selfiegate und #nzzgate folgten im Minutentakt − etwa auf Suedostschweiz.ch, Tagesanzeiger.ch, Bildblog.de oder bei den «Watsons».

Nicht nur Letztere fühlten sich dabei an den ähnlichen, mittlerweile gut fünf Jahre zurückliegenden Fall «Sado-Maso im Sozialamt» erinnert, in dessen Zusammenhang der «Blick» vom Schweizer Presserat wie folgt gescholten wurde:

«‹Blick› hätte die Sexbilder einer jungen Frau nicht abdrucken dürfen – auch wenn diese im Internet zugänglich sind. Der Schweizer Presserat bestätigt damit einmal mehr seine Haltung, dass Bilder aus dem Internet nicht automatisch frei für jede weitere Veröffentlichung sind. [...] Für den Presserat rechtfertigt keinerlei öffentliches Interesse, dass der ‹Blick› diese Fotos von einer privaten Website abdruckt und damit einem wesentlich grösseren und ganz anderen Publikum zugänglich macht. Auch Amtspersonen haben ein Recht darauf, dass ihre Privatsphäre respektiert wird. Wenn Medien darüber berichten, dass von einer solchen Personen Sexbilder im Internet abgerufen werden können, befriedigt das allenfalls die Neugier des Publikums. Ein schützenswertes öffentliches Interesse an solchen Informationen gibt es in der Regel nicht – selbst dann nicht, wenn die Amtsperson eine hohe Stellung hat oder prominent ist.»

Update, 10. August 2014:
- Twitter und Müll (Barnaby Skinner, «SonntagsZeitung»)

Update, 13. August 2014:
- Porno aus dem Bundeshaus: «Nur» narzisstisch? (Peter Studer, «Schweiz am Sonntag»)

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Geben … und nehmen − auch von den Gebührenzahlern

Wäre es nach dem Verband Schweizer Medien, aka Verlegerverband, gegangen, stünde in der am 1. Juni 2013 in Kraft getretenen revidierten SRG-Konzession (PDF) unter Art. 19 («Zusammenarbeit mit schweizerischen Veranstaltern») noch folgender Zusatz (s. dazu «Von Leerschlägen und presseähnlichen Newsportalen»):

1 Die SRG SSR stellt tagesaktuelle Audio-und Videoinhalte, über deren Rechte sie frei verfügt, für das Einbetten in Websites privater Medienunternehmen zur Verfügung.

2 Nachdem die SRG SSR keine Onlinewerbung anbieten darf, können die privaten Medienunternehmen um diese Beiträge herum Werbung verkaufen (Pre-RolI, In-Stream, BackRoll). Davon haben sie die SRG SSR mit 50% der Erträge (nach Verkaufsaufwand netto netto) zu entschädigen. Für den Fall des Verzichts eines Medienunternehmens auf die Platzierung von Werbung, erfolgt die Vergütung nach einem Bezahlmodell, das die SRG SSR und die privaten Medienunternehmen ausarbeiten.

3 Die SRG SSR übernimmt die Kosten des Audio-und Videostreamings.

Diese Ergänzung war dem Bundesrat aber offenbar doch etwas zu detailliert, weshalb es in Art. 19 der überarbeiteten Konzession nun kurz und bündig heisst:

«Die SRG ist bestrebt, eine Zusammenarbeit mit andern schweizerischen Veranstaltern auf ihren Kanälen weiterzuführen, wenn damit die Angebotsvielfalt im Sinne von Artikel 3 RTVG vergrössert werden kann und ihr keine zusätzlichen Kosten entstehen.»

Wie «Watson» vor Wochenfrist berichtete, scheinen die beteiligten Akteure den Vorschlag der Verleger nun trotzdem umzusetzen. So soll zwischen Mai und Anfang Juli 2014 auf Blick.ch täglich ein Beitrag der Mittagsausgabe der «Tagesschau» erschienen sein, und seit kurzem soll testeshalber und ebenfalls täglich ein Clip aus der SRF-Cervelat-Sendung «Glanz & Gloria» auf dem Portal des Boulevardblatts eingebunden werden.

Und alle sind zufrieden: Blick.ch kommt zu professionellem Bewegtbildmaterial, und die SRG profitiert − trotz Online-Werbeverbot − von den Einnahmen, die die Verleger über die rund um die SRG-Videos platzierte Werbung generieren.

Nicht ganz überraschend ist SRF denn auch bereit, entsprechende Kooperationen mit anderen Verlagen einzugehen, wie ein Sprecher gegenüber «Watson» bestätigte. Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument zeigt sich gegenüber dem «Klein Report» erfreut:

«Dieses Modell entspricht den Vorschlägen des Verbandes».

Auch Tamedia kann sich eine Zusammenarbeit mit SRF vorstellen. Unternehmenssprecher Christoph Zimmer gegenüber «Watson» dazu:

«Wir schliessen eine Zusammenarbeit nicht aus, spruchreif ist aber nichts. Entscheidend ist, dass alle Medienhäuser gleichberechtigt Zugang zu den SRG-Videos erhalten, die mit Gebührengeldern der Schweizer Bevölkerung finanziert wurden».

Die Frage sei hier noch einmal erlaubt: Muss die «Schweizer Bevölkerung» nun auch noch das Werbeumfeld der privaten Medienunternehmen mitfinanzieren?

Siehe dazu auch:
- 1000 Zeichen für den Frieden
- Von Leerschlägen und presseähnlichen Newsportalen
- Kindergartenspiele
- Roger de Weck schlägt Verlegern «Trendlabor Medienzukunft» vor
- Kalter Nescafé
- Ein meritorisches Gut?
- «Online ist grundsätzlich Privatwirtschaft»

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Vo Lozärn (ZH) gegä Wäggis (GR) zue, lieber «Tages-Anzeiger»?

«Tages-Anzeiger», 9. Juli 2014:
Tagi_Saentis_Luzern

Medienspiegel-Leser U.H. schreibt dazu:

«Was ist das für eine Redaktion, wo so was durch alle Kontrollen durchgeht? Früher wäre das, wenn die Redaktion geschlampt hat, im Korrektorat oder in der Druckerei bemerkt worden. Aber der Korrektor kommt wohl aus Mecklenburg-Vorpommern und der Drucker aus Pristina …»

Und «Tages-Anzeiger» Wanderreporter Thomas Widmer meint:

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Blocher, Somm und Bollmann übernehmen die «Basler Zeitung»

Tito Tettamantis Medenvielfalt Holding AG verkauft ihre Anteile an der «Basler Zeitung» an Christoph Blocher, Markus Somm und Rolf Bollmann, die nun zu je einem Drittel am Basler Blatt beteiligt sind. Aus der Medienmitteilung:

«Die drei neuen Eigentümer nehmen Einsitz im Verwaltungsrat. Rolf Bollmann übernimmt das Präsidium und wird als Delegierter des Verwaltungsrats amten, Markus Somm bleibt Chefredaktor und Verleger, Christoph Blocher wirkt als Mitglied im VR.»

Ziel sei es,

«langfristig eine Tageszeitung für die Region Basel und die ganze Schweiz zu garantieren, die unabhängig von den Zürcher Grossverlagen und unabhängig von staatlichen Subventionen Journalismus auf hohem Niveau bietet».

Zu seiner neuen Rolle als Chefredaktor und Miteigentümer sagt Markus Somm im Interview mit der eigenen Zeitung unter anderem:

«Als Eigentümer muss ich mich für das Überleben des Unternehmens doch viel mehr engagieren – was letztlich auch im Interesse des Arbeitnehmers ist. Was nützt ihm ein Chefredaktor, der Arbeitsplätze gefährdet, indem er nicht wirtschaftlich denkt? Ihre Frage zielt auf ein Modell, das Vergangenheit ist. Die berühmte Firewall zwischen Verlag und Redaktion kann man sich heute gar nicht mehr leisten. Die Unabhängigkeit der Redaktion kann nur noch gesichert werden, wenn auch die Redaktion wirtschaftlich denkt.»

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«Vice» − Journalismus aus der Gefahrenzone

[Erstpublikation dieses Artikels: «Neue Zürcher Zeitung» vom 24. Juni 2014 (PDF). Nachfolgend der minim längere «Director's Cut».]

Was vor zwanzig Jahren als Underground-Magazin begann, ist inzwischen zu einem global tätigen Medienunternehmen geworden − mit ungewöhnlichen Inhalten und einem besonderen Geschäftsmodell.

«Schon einmal von Vice Media gehört?», fragte Medienmogul Rupert Murdoch im Herbst 2012 via Twitter und fügte an: «Wild, interessanter Versuch, Millennials zu erreichen, die keine etablierten Medien mehr lesen oder schauen. Globaler Erfolg.» Ein Jahr später erwarb seine 21st Century Fox für 70 Millionen Dollar einen Anteil von fünf Prozent an der hierzulande noch eher unbekannten Marke. Vice Holding Inc. war − zumindest auf dem Papier − über Nacht zu einem Milliardenunternehmen geworden. Und das Bestreben des 83-jährigen Murdoch, sich mit «Vice» ein jüngeres Publikum zu erschliessen, könnte erfolgreich sein. Aber der Reihe nach.
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Jetzt aber, «NZZ»!

Colette Gradwohl, Peer Teuwsen, Balz Bruppacher, Peter Sennhauser: Sie alle sollen in den nächsten Wochen und Monaten bei der «NZZ» Führungsverantwortung für verschiedenste − mitunter ziemlich abenteuerlich benannte − publizistische Produktbereiche übernehmen (Medienmitteilung).

Weiter ausgebaut werden überdies auch die Nachrichtenredaktion, das «Community-Management» und die Entwicklungsabteilung (Letztere durch «vier Front-End-Programmierer bzw. Interactive Designer»). Selbst der Bereich «Meinung & Debatte» soll unter der Leitung von Martin Senti (endlich) eine eigene «digitale Präsenz» erhalten.

An den Frontleuten und an einem Mangel an Ideen kann es nun eigentlich nicht mehr liegen. Letztere müssen jetzt nur auch noch umgesetzt werden.

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