Die «NZZ» sucht einen Chefredaktor … und eine Linie

Markus Spillmann ist nicht mehr Chefredaktor der «NZZ». Aus der Medienmitteilung:

«Die NZZ will ihre publizistische Leitung neu organisieren. In diesem Zusammenhang ist der Verwaltungsrat mit Markus Spillmann, NZZ-Chefredaktor und Leiter Publizistik im Geschäftsbereich NZZ, übereingekommen, dass Markus Spillmann auf Ende Jahr von seinen Funktionen zurücktreten wird. [...] Die bisher in Personalunion ausgeübten Funktionen NZZ-Chefredaktor und Leiter Publizistik sollen neu definiert und die publizistischen Prozesse entsprechend geordnet werden. Die Aufgaben sind auf mehrere Schultern zu verteilen, um den laufenden Transformationsprozess weiterhin erfolgreich und im geplant hohen Tempo voranzutreiben. Darüber waren Markus Spillmann und der Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe, dem der Chefredaktor in publizistischen Belangen direkt unterstellt ist, seit längerem in Gesprächen.

Diese zielten darauf ab, die gegenwärtige Struktur neu zu gestalten, mit entsprechenden personellen Implikationen. Man war sich über die grundsätzliche Stossrichtung einig. Unterschiedliche Vorstellungen gab es in Bezug auf die konkrete Umsetzung. Ein Konsens konnte nicht gefunden werden, weshalb man sich nun darauf geeinigt hat, dass Markus Spillmann per Ende Jahr von seinen Funktionen zurücktritt.»

NZZ-VR-Präsident Etienne Jornod schob auch gleich noch einen «Nachruf» auf den geschassten Chefredaktor nach.

Das Spekulieren über Spillmanns Nachfolge und die künftige Linie der «NZZ» überlassen wir gerne anderen (ämel fasch) [wird vorerst laufend aktualisiert]:

(Sorry for the typo!)

von Martin Hitz | Bemerkungen (1)

Newsexpress: Nachrichten vom Fliessband

Die Newsportale des Hauses Tamedia sollen künftig aus einem zentralen Topf mit Nachrichten beliefert werden. Unter der Bezeichnung «Newsexpress» werden ab Sommer 2015 ein Team aus der Deutschschweiz und eines aus der Romandie «alle Newsplattformen von Tamedia mit kurzen, digitalen News versorgen» (Medienmitteilung):

«Newsexpress wird als Servicezentrum insbesondere Breaking-News, kurze Agentur-Meldungen, Bildstrecken sowie Live-Ticker erstellen. [...] Die eigenständigen Redaktionen der Tageszeitungen schaffen anschliessend mit einer vertiefenden Berichterstattung leserspezifische Mehrwerte.»

Beaufsichtigt werden die beiden Newsbolzer-Werkhallen von Peter Wälty, stellvertretender Chefredaktor und Leiter Digitalentwicklung von «20 Minuten», in der Deutschschweiz, und von Philippe Favre, Chefredaktor von «20 minutes», in der Westschweiz.

«Nach einer erfolgreichen Lancierung von Newsexpress für die internen Kunden ist mittelfristig auch eine Zusammenarbeit mit externen Kunden angedacht»,

heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Das kommt dem von Avenir Suisse propagierten «Private Content Provider» eigentlich schon recht nahe. Fragt sich nur, was diese Zentralisierung der Nachrichtenselektion für die Medienvielfalt bedeutet. Immerhin beherrscht Tamedia gemäss dem Jahrbuch «Qualität der Medien – Schweiz – Suisse – Svizzera» in der deutschsprachigen Schweiz 29,78 Prozent, in der Romandie gar 45,53 Prozent des Marktes für Informationsmedien.

Übrigens: Man lobt sich selbst ja nicht gerne (oder vielleicht doch?), aber bei «NZZ Online» hatten wir Ähnliches bereits Ende des vergangenen Jahrtausends angedacht, inkl. Niederlassung an der US-Westküste. Aber eben: Ideas are cheap, implementation is hard.

Siehe dazu auch:
- Interview mit Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer: Im Sommer 2015 fährt der Newsexpress ein («persoenlich.com»)

von Martin Hitz | Bemerkungen (0)

Stop the presses!

Ziemlich genau zehn Jahre nach der Inbetriebnahme von zwei «modernsten Rotationsmaschinen» («NZZ» vom 1.4.2006), die dafür sorgen sollten, «dass für die nächsten Jahrzehnte eine gedruckte NZZ in bester Qualität erscheint», will die NZZ-Mediengruppe ihr «drucktechnisches ‹Kreuzschiff› … in dieser ‹Kathedrale der Technik›» («NZZ» vom 1.10.2004) in Schlieren per 30. Juni 2015 aufgeben.

Aus der Medienmitteilung vom 25. November 2014:

«Der Schweizer Markt für Zeitungsdruck verfügt über erhebliche Überkapazitäten. Sinkende Auflagen für Eigenprodukte haben dazu geführt, dass Zeitungsdruckereien zunehmend auf die Aufträge von Drittkunden angewiesen sind. Die Preise für diese Aufträge sind allerdings aufgrund der Überkapazität stark unter Druck geraten. Von dieser Entwicklung ist auch das Druckzentrum Schlieren betroffen, dessen Kapazität in den 90er Jahren auf dem Höhepunkt des Zeitungsbooms geplant wurde.»

Angesichts des Strukturwandels betrachte die NZZ-Mediengruppe «das Bedrucken von Papier nicht mehr als ihr Kerngeschäft», erläutert Wirtschaftschef Peter Fischer den Entscheid seines Arbeitgebers. Zudem würden sich «die in nächster Zeit notwendig werdenden Unterhalts- und Erneuerungsinvestitionen in zweistelliger Millionenhöhe in das Ende der 1990er Jahre erbaute Druckzentrum in Schlieren nicht mehr rechtfertigen lassen».

«Unser Wachstumspotenzial liegt vor allem im Digitalmarkt», lässt sich NZZ-CEO Veit Dengler in der Medienmitteilung zitieren. «Um unsere Zukunft zu sichern, investieren wir konsequent in die Verbreiterung unserer Produktpalette im Online- und Mobile-Bereich.»

«[M]aximal 125 der 184 Arbeitsplätze» sollen von der Schliessung des Druckzentrums betroffen sein. Der Druck von «NZZ» und «NZZ am Sonntag» soll künftig in der Zürcher Druckerei von Erzrivale Tamedia erfolgen, was an der kommenden Generalversammlung der AG für die Neue Zürcher Zeitung für das eine oder andere erregte Votum sorgen dürfte.

Betriebswirtschaftlich ergibt das vermutlich alles Sinn. Kaum jemand dürfte überdies bestreiten, dass die Bedeutung gedruckter Informationen abnimmt und Investitionen in digitale Innovationen und Produkte deshalb absolut notwendig sind. Ob man den Tod eines Medienträgers aber gleich auch noch durch Herbeireden beschleunigen muss, wie dies zumindest einige Entscheidungsträger des Hauses NZZ derzeit zu tun scheinen − eines Medienträgers notabene, der immer noch für den überwiegenden Teil der Einnahmen sorgt −, steht indes auf einem anderen Blatt (pun intended) geschrieben.

Ob man Papier bis auf Weiteres nicht eher schön- statt schlechtreden sollte? Denn die Werbekunden werden in einem Medium, das nach Ansicht seiner Hersteller ohnehin nur noch von «alten Säcken» konsumiert wird, auf Dauer vermutlich keine teuren Inserateseiten mehr schalten wollen.

Man wird den Eindruck nicht los, dass sich NZZ-CEO Dengler für eine Dopplet-oder-nüüt-Strategie entschieden hat. Immerhin bleiben ihm dafür ja noch ein paar Immobilien, die zu Geld gemacht werden können − nicht zuletzt etwa die Perle an der Falkenstrasse, die durch einen Umzug von Redaktion und Verlag nach Schlieren freigemacht werden kann.

Übrigens: In der gleichen «NZZ»-Ausgabe, in der die Schliessung des Druckzentrums Schlieren bekanntgegeben wurde, war unter dem Titel Neuorientierung und Jobsuche mit 50 plus geschmackvollerweise auch noch folgendes zu lesen:

«Ein Stellenverlust wird oft als massive Kränkung empfunden – besonders von älteren Arbeitnehmern, die ihre Karriere noch zu einer Zeit gestartet haben, in der Loyalität und Sicherheit wichtige Grundwerte einer Arbeitsbeziehung waren. Schliesslich hat man sich über viele Jahre voll eingesetzt, die Firma war wie eine erweiterte Familie. Plötzlich gehört man nicht mehr dazu!»

Die Gewerkschaften sind darob gar nicht amused: Entlassungen als Weihnachtsgeschenk

Update, 5. Dezember 2014: Kampflos wird nicht zugemacht (Andreas Fagetti, «Woz»)

Update, 11. Dezember 2014: Aufstand gegen die Schliessung der Druckerei (Edith Hollenstein, «persoenlich.com»):

«Die NZZ-Personalkommission (PeKo) und die Betriebskommission in Schlieren (BKS) sind zusammen mit den Gewerkschaften seit rund zwei Wochen daran, Unterschriften gegen die Schliessung der Druckerei in Schlieren zu sammeln. Waren es vor Wochenfrist noch 330 (persoenlich.com berichtete), sind jetzt bereits 660 Unterschriften zusammengekommen, wie es in einer mit ‹Zwischenbericht Konsultationsverfahren NZZ Print› betitelten Mitteilung heisst.

‹Die Petition haben neben Mitarbeitern aus Schlieren auch sehr viele Redaktoren der NZZ und der NZZ am Sonntag unterschrieben, sowie Auslandkorrespondenten und Ehemalige›, erklärt PeKo-Präsidentin Brigitte Hürlimann auf Anfrage von persoenlich.com. Daneben sei auch die Leserschaft besorgt und viele Inserenten hätten sehr negativ reagiert, da sie eine Einbusse an Druckqualität und Flexibilität befürchten würden. Daher soll die Aktion breiter gefahren werden: ‹Ab heute Donnerstag werden wir zudem in Bern bei Bundespolitikern Unterschriften sammeln›, so Hürlimann.

Daneben haben die beiden Kommissionen Informationen zur betriebswirtschaftlichen Situation der Druckerei eingeholt. Dabei zeige sich: Die Druckerei rentiere. ‹Die Auftragslage ist heute so gut wie noch nie, die Maschinen laufen auf Hochtouren, die Mitarbeiter schieben seit Monaten Überstunden und es ist gelungen, einen höchst interessanten Grossauftrag zu akquirieren, der bei einer Schliessung gefährdet wäre (weil er im Sankt Gallischen nicht in vollem Umfang gedruckt werden kann)›, heisst es in der Mitteilung.»

Dazu auch noch zwei Zitate aus dem Geschäftsbericht 2013 (PDF) der AG für die Neue Zürcher Zeitung:

«Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte im Berichtsjahr vor allem dank Effizienzsteigerungsmassnahmen und dem Drittkundengeschäft im Zeitungsdruck auf der Kostenseite mit 11,0 Mio. CHF sogar leicht über Vorjahr (10,5 Mio. CHF) gehalten werden. [...]

2013 konnten im Bereich Zeitungsdruck dank erfolgreicher Marktbearbeitung das Kundenportfolio im Drittkundengeschäft kontinuierlich erweitert werden. Unter anderem konnten Zusatzaufträge aus der Schliessung der BaZ-Druckerei, der Druckauftrag für die ‹Schaffhauser Nachrichten› und für eine Teilauflage des ‹Blicks am Abend› gewonnen werden. Weiter wurden wichtige Mehrjahresverträge erneuert.»

von Martin Hitz | Bemerkungen (3)

Ohne Worte

NZZ-Gastro_Google
(«NZZ», 24. November 2014, S. 13)

von Martin Hitz | Bemerkungen (1)

Audiatur et altera pars

Replik auf Balz Bruppachers «Mediensatz»-Kolumne «Wie die sda ihren Konkurrenten an die Wand drückte»

Von Bernard Maissen

Vorab: Wie Balz Bruppacher bin auch ich in Sachen Nachrichtenagenturen kein neutraler Beobachter. Ich habe mich auch schon mehrfach zu seinen Vorwürfen geäussert. Da er sie aber mit schöner Regelmässigkeit wiederholt und für mich der Grundsatz «audiatur et altera pars» zum Journalismus gehört, repliziere ich nach einigem Überlegen auch dieses Mal.
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von Bernard Maissen | Bemerkungen (0)

Die knallharten Interviews der «Sonntagszeitung»

Und schon wieder ein bemerkenswertes interview in der «Sonntagszeitung», diesmal mit einem Kaffee- und Schokoladefabrikanten:
SZ_Jacobs_1
Oder:
SZ_Jacobs_2
u.s.w. u.s.f.

Wenn das keine kritischen Fragen sind!

Ähnliches mussten wir übrigens bereits vor einigen Monaten feststellen:

von Martin Hitz | Bemerkungen (2)

Hauptsache, es macht Spass: «News, die wirklich unterhalten»

Seit einiger Zeit jasst Twitter mir immer wieder mal «promotional Tweets» des «Blick am Abend» in die Timeline, so etwa auch diesen:
Screenshot_BaA_promoted_tweet

Klar doch, was sollen News denn anderes tun als unterhalten!

Dazu − nur leicht off topic − etwas aus den «Hauptbefunden» (PDF) der aktuellen Ausgabe des Jahrbuchs «Qualität der Medien – Schweiz – Suisse – Svizzera»:

«Die Zahlen zeigen, dass die Regulierung des Mediensystems über relative Preise durch den Konsum von Gratismedien ausgehebelt worden ist. Märkte werden normalerweise auf der Basis relativer Preise reguliert, die einen Bezug zur Angebotsqualität haben. Tendiert der Preis jedoch gegen Null, wird dieser grundlegendste Regulationstypus eliminiert, Qualität verliert an Wert und gleichzeitig wird das Preis- und Wertbewusstsein für Informationsjournalismus zerstört.

Für eine Demokratie, die nur als Rechtsgemeinschaft informierter Bürgerinnen und Bürger Bestand haben kann, wird diese Entwicklung dann zu einem grundsätzlichen Problem, wenn durch die Flutung des Marktes mit qualitätsniedrigen Gratisangeboten on- und offline ein vielfältiger, professioneller Informationsjournalismus für Entscheidungen, die alle etwas angehen, nicht mehr gedeihen kann.»

Und wenn wir schon dabei sind, vielleicht noch dies − auch äs bitzeli für Christian «Geht es wirklich abwärts?» Lüscher:

«Die Nutzung von qualitätsniedrigen Gratismedien on- und offline ist inzwischen zum gesellschaftlichen Courant normal geworden. Insbesondere bei den jungen Altersgruppen bis 34 Jahre ist der Konsum dieses Medientyps mittlerweile über alle Einkommens- und Bildungsschichten weit verbreitet. Der Medientyp Gratiszeitung ist inzwischen nicht nur zu dem Angebot geworden, das am meisten Nutzer erreicht, sondern neben den Abonnementszeitungen die Bevölkerungsschichtung gemäss Einkommen und Bildung am repräsentativsten abdeckt. Gratiszeitungen sind damit hinsichtlich Schichtungsmerkmalen und Reichweite neben dem öffentlichen Rundfunk zum wichtigsten Integrationsmedium in der Schweiz avanciert. Die mediale Koorientierung in der Schweiz wird heute somit vorab über qualitätsniedrige Gratismedien hergestellt. Dieser Erfolg von gratisgetriebener Reichweite hat die sprachregionalen Medienarenen in der Schweiz in kürzester Zeit verwandelt. Während bis zur Jahrtausendwende Titel mit Qualitätsanspruch, wie die Abonnementszeitungen und die Nachrichtensendungen des öffentlichen Rundfunks, bei Weitem dominierten und das qualitätsniedrige Segment eine klar umrissene Boulevardnische einnahm, hat sich nun die Situation umgekehrt.»

von Martin Hitz | Bemerkungen (0)

L’avenir und l’idée suisse oder: ein Topf voll Gratisinhalte

Der wirtschaftsnahe Think Tank Avenir Suisse ist ja nicht gerade für seine interventionistischen Neigungen bekannt. Im Falle der Schweizer Medienförderungspolitik macht er aber − mehr oder weniger zähneknirschend − eine Ausnahme. So halten die Autoren der Denkfabrik in ihrem am vergangenen Donnerstag vorgestellten Diskussionspapier «Medienförderung im digitalen Zeitalter – Reformagenda für einen technologie- und wettbewerbsneutralen Service public» (PDF) etwa fest:
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von Martin Hitz | Bemerkungen (1)

Konsolidierungen bei der NZZ-Mediengruppe

Gleich zwei Schwurbelperlen haben uns heute aus dem Hause NZZ erreicht:

Aus für «Equity»

«Im Zuge der kontinuierlichen Optimierung ihrer Produktstrategie und in Anpassung an die Erfordernisse des digitalen Strukturwandels hat die NZZ-Geschäftsleitung beschlossen, das bisher 6 x pro Jahr der ‹Neuen Zürcher Zeitung› beigelegte Magazin ‹Equity› auf Ende 2014 einzustellen.» [Hervorhebungen: M.H.]
(Quelle: Medienmitteilung)

Zusammenführung der NZZ-Regionalmedien

«Die NZZ-Mediengruppe vereint ihre Regionalmedien unter dem Dach der FPH Freien Presse Holding AG zu einem Geschäftsbereich unter der Führung von Jürg Weber, derzeit Leiter Medien Zentralschweiz. [...] Die elektronischen Medien in der Ostschweiz, Radio FM1 und TVO, werden nicht Teil des Geschäftsbereichs Regionalmedien, sondern mit einem Projektteam Digitale Reichweiten zu einer Innovationszelle zusammengeschlossen, die – als Pilot für die gesamte Gruppe – Produkte entwickeln und testen soll, die Fernsehen, Radio sowie Online und Mobile stärker miteinander verknüpfen.» [Hervorhebungen: M.H.]
(Quelle: Medienmitteilung)

von Martin Hitz | Bemerkungen (0)

Native Advertising «machen wir nicht» – Wirklich, NZZ-CEO Veit Dengler?

«Das Wort «native» [in native advertising] impliziert ja, dass die Werbung aussieht wie ein Artikel. Damit trickst man ja die Leser aus. Das machen wir nicht. Chefredaktor Markus Spillman hat klargestellt, dass wir nicht in diese Richtung gehen wollen. Und ich unterstütze ihn da voll»,

liess NZZ-CEO Veit Dengler unlängst in einem Interview mit der «Medienwoche» selbstbewusst verlauten.

Das mag für das Werktagsblatt ja stimmen. Nicht zu gelten scheint «machen wir nicht» aber für die «NZZ am Sontag», wo heute diesem, auf der Meinungsseite(!) publizierten Kommentar(!!) …
NZZaS_nativead_SV-Group

… gleich noch ein ganzer Bund mit journalistisch aufbereiteten Beiträgen rund um den Betriebskantinenbetreiber SV Group nachgeschoben wird.

Hmm.

von Martin Hitz | Bemerkungen (2)